Allgemeine Berichte | 16.08.2017, 08:19 Uhr

Sankt Hubertus Schützenbruderschaft Adendorf ehrte erfolgreiche Schützen beim Schützenfest

Viele Ehrungen und Preise wurden vergeben

Die Sieger der Wettkämpfe freuten sich über Preise Pokale und Urkunden.
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Wachtberg-Adendorf. Auch wenn in diesem Jahr das Amt des Schützenkönigs unbesetzt blieb, hatten die Schützen in Adendorf am zweiten Augustwochenende allen Grund zum Feiern. So war die Beteiligung bei den Adendorfer Schießtagen auch in diesem Jahr wieder so rege gewesen, dass es nach der Auswertung im Rahmen des Schützenfestes viele Ehrungen und Preise gab.

Die Jüngsten bis zum Alter von 11 Jahren hatten mit einem Lasergewehr ihre Treffsicherheit auf dem Luftgewehrschießstand mit einem Abstand von 10 Metern zum Ziel geübt. Auf die gleiche Entfernung hatte die Altersklasse der 12 bis 17-Jährigen mit Luftgewehren geschossen und dabei gute Ergebnisse erzielt. Unter den jüngeren hatten C. Klein den ersten Platz mit 45,2 von 54,5 möglichen Punkten belegt. Die beiden zweiten Plätze hatten sich F. von Wirtz und F. Klein punktgleich mit 42,7 Punkten gesichert. Unter den Jugendlichen errang C. Lenthe mit 44 von 50 möglichen Ringen den ersten Platz, gefolgt von S. Schreiner mit 40 Ringen und J. Reiser mit 30 Punkten.

In der Einzelwertung der Nicht-Schützen schaffte Markus von Wirtz Platz eins mit 49 von 50 möglichen Ringen. Frank Hüffel und Dietmar Hilger folgten ihm auf Platz zwei und drei mit jeweils 48 Ringen. In der Mannschaftswertung teilten sich die Freiwillige Feuerwehr, Familie Hüffel und die KG Hetzbröde mit 140, 136 und 133 ringen die Plätze eins bis drei. Markus von Wirtz war mit 55 von 60 möglichen Ringen der Beste in der Kategorie Kleinkaliber, gefolgt von Frank Herkenroth mit 54 Ringen und Michael Nickel mit 53 Ringen. Auch bei den Kleinkaliberschützen waren Mannschaften, hier mit den fantasievollen Namen „Die Namenlosen“ mit 153 Ringen, „Knallhart“ mit 147 und „Singende Scharfschützen“ mit 144 Ringen erfolgreich am Start. In dieser Wertung war die mögliche Gesamtpunktzahl bei 180 Ringen.

Unter den Schützen bestand naturgemäß eine rege Konkurrenz in den einzelnen Wertungen. Irene Tuschen belegte in der Einzelwertung des Luftgewehrschießens Platz eins, indem sie die höchstmögliche Punktzahl von 50 Ringen zielsicher traf. Reiner Wilke blieb ebenso wie Uli Dold mit jeweils 49 Ringen auf Platz zwei und drei sehr knapp unter dieser Leistung. In der Mannschaftswertung der Schützen räumten in diesem Jahr die Meckenheimer Schützen mit den Mannschaften Meckenheim I, Meckenheim IV und Meckenheim III die Plätze eins bis drei ab. Dabei erreichten sie stolze Werte von 146, 144 und 143 Ringen. Bei den Kleinkaliberschützen hatte sich Jutta Bosse mit 59 von 60 möglichen Ringen erfolgreich auf Platz eins gekämpft. Mit jeweils 58 Ringen belegten Georg Zavelberg und Manfred Goscinski die Plätze zwei und drei.

Diesen sportlichen Erfolg feierten Schützen wie Bürger mit einem gelungenen Festprogramm in der Schützenhalle in Adendorf. Nach dem Abholen der Majestäten Sabine Hinzmann, Benedikt Wagner, Anastasia Erke, Aileen Krüger und Martin Wagner feierte man einen gemeinsamen Gottesdienst und schritt danach zur feierlichen Gefallenenehrung auf dem Friedhof. Die Ortsvereine und Bürger Adendorfs waren der Einladung in großer Zahl gefolgt und begleiteten die Schützen bei diesem feierlichen Akt. Anschließend folgten viele der Einladung der Schützen zum Majestätenball mit Livemusik in der Schützenhalle. Der Sonntagvormittag war dem entspannten Frühschoppen und dem Empfang der auswärtigen Gäste gewidmet. Bevor am Nachmittag mit Speis und Trank, Kinderschminken, Preisverleihungen und der Tombola mit vielen Preisen weitergefeiert wurde, gab es den beachtlichen, feierlichen Festumzug durch den Ort.

Alles in allem können die Schützen auch in diesem Jahr wieder auf ein gelungenes Schützenfest und eine rege Beteiligung an den Schießtagen zurückblicken. „Das Nachwuchsproblem haben wir natürlich ebenso wie andere Vereine“, berichtete Pressewart Hans-Josef Merzenich. „Aber dem treten wir mit einer guten Jugendarbeit entgegen.“ Außerdem habe sich das Bild der Schützen vielerorts stark verändert. Während früher ein Schwerpunkt der Vereine auf der Traditionspflege im Sinne von Glaube, Sitte und Heimat im Vordergrund stand, wäre heute eher der Schießsport im Vordergrund. So gibt es mittlerweile etliche Schützen, die als reine Sportschützen Mitglied im Verein sind und mit Spaß und Freude bei Training und Wettkämpfen mitschießen. „Das Bild der Schützen verändert sich. Deshalb steht die Mitgliedschaft im Verein bereits seit längerer Zeit für alle offen. Informationen zu den Schützen in Adendorf findet man unter www.schuetzen-adendorf.de.

Die Majestäten des Jahres positionierten sich für den Zug der Vereine. Fotos: CEW

Die Majestäten des Jahres positionierten sich für den Zug der Vereine. Fotos: CEW Foto: Chris Weber

Schwungvolle Musik begleietetden Festumzug durch Adendorf

Schwungvolle Musik begleietet den Festumzug durch Adendorf Foto: Chris Weber

Die Sieger der Wettkämpfe freuten sich über Preise Pokale und Urkunden. Foto: Chris Weber

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