Allgemeine Berichte | 16.01.2026

Weihbischof Brahm beendet Besuchsreise durch Pastoralen Raum Andernach

Vielfalt kirchlichen Engagements erlebt

Der Trierer Weihbischof Robert Brahm ist während seiner Visitation (Besuchsreise) durch den Pastoralen Raum Andernach vielen Menschen begegnet, unter anderem beim Mittagstisch in Andernach. Foto: Bistum Trier/Julia Fröder

Andernach. „Ich habe mich überall herzlich willkommen gefühlt“, sagt der Trierer Weihbischof Robert Brahm nach seiner Visitation (Besuchsreise) durch den Pastoralen Raum Andernach mit seinen 39.000 Katholikinnen und Katholiken. Im vergangenen Jahr lernte er durch Besuche in der Region engagierte Menschen, Projekte, Begegnungsorte, Institutionen und das kirchliche Leben vor Ort kennen.

Die Visitation führte Weihbischof Brahm beispielsweise in eine Kita, in die katholische Familienbildungsstätte, zur Caritas, er besuchte Kliniken, begleitete ein Team von „Essen auf Rädern“ bei der Arbeit, tauschte sich mit Obdachlosen und Geflüchteten, Schülerinnen und Schülern, Menschen aus Gesellschaft und Politik sowie mit Haupt- und Ehrenamtlichen in unterschiedlichen Feldern wie der Hospizarbeit, in Begegnungsprojekten oder in Gremien aus. „Es ist beeindruckend, wie Menschen sich ehrenamtlich weiterbilden, in die Gesellschaft einbringen und das kirchliche Leben tragen“, dankt Brahm den Frauen und Männern, die sich auch im Pastoralen Raum Andernach, zu dem die Pfarreien St. Marien Andernach, Heilig Geist Mülheim-Kärlich, Plaidt Heilige Dreifaltigkeit und Pfarrei Herz Jesu Kruft (ehemalige Pfarreiengemeinschaft Kruft-Nickenich) zählen, auf vielfältige Weise engagieren. „Wir haben tolle Ehrenamtliche hier“, bestätigt Pastoralreferentin Simone Thomas vom Leitungsteam, dem außerdem Dekan und Pfarrer Eric Condé sowie Ökonomin Judit Müller angehören. Um das Ehrenamt auch weiterhin zu fördern, sei eine begleitende und unterstützende Engagemententwicklung von Bedeutung, so Brahm. „Das bleibt eine Aufgabe, die wir weiterhin verfolgen werden“, erklärt Müller. „Denn die Kirche funktioniert ohne Ehrenamtliche nicht“, gibt Thomas offen zu.

Offener Austausch

Während der Besuche bei Geflüchteten und Wohnungslosen sei es ihm wichtig gewesen, erst einmal nur zuzuhören, da zu sein. „Diese Menschen werden sonst eher selten gehört. Viel zu oft wird über sie, statt mit ihnen gesprochen“, so Brahm. Im Pastoralen Raum Andernach gebe es viele Initiativen, die unterschiedliche Gruppen zusammenbringen und Brücken bauen, wie die Initiative „Fremde werden Freunde“ in der Pellenz. „Die persönlichen Begegnungen haben mich beeindruckt“, berichtet Brahm rückblickend. „Seine Gesprächspartner haben ihn als guten Zuhörer beschrieben. Der Austausch war sehr wertschätzend“, fasst Müller Rückmeldungen zusammen.

Oftmals begleiteten die Tage auch die gemeinsame Feier von Gottesdiensten, zudem fanden Firmungen statt. Dabei habe der Weihbischof auch die Herausforderungen des kirchlichen Lebens erfahren. „Doch wir konnten Weihbischof Brahm auch die große Bandbreite an Seelsorge, pastoraler Arbeit und Orten von Kirche rund um Andernach und darüber hinaus vorstellen. Es war ein vielfältiges Programm“, schaut Condé auf die vergangenen Monate zurück. Neben regelmäßigen Eucharistiefeiern und Krabbel-, Segens- und Karnevalsgottesdiensten sowie Wortgottesfeiern gibt es ein buntes Angebot, wie meditative Wanderungen, die Gruppe „Frauen – Leben in Vielfalt“, Taizé- und Friedensgebete, Bibliolog, das Angebot „Da-Sein in der Trauer“, die alle Interessierten zur Teilnahme einladen. Wer Interesse hat, das vielfältige kirchliche Leben im Pastoralen Raum Andernach kennenzulernen, findet weitere Informationen auf www.pr-andernach.de oder telefonisch unter Tel.: 02632-309790.

Pressemitteilung

Bischöfliches

Generalvikariat Trier

Der Trierer Weihbischof Robert Brahm ist während seiner Visitation (Besuchsreise) durch den Pastoralen Raum Andernach vielen Menschen begegnet, unter anderem beim Mittagstisch in Andernach. Foto: Bistum Trier/Julia Fröder

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  • Kiefer: Wenn ich sehe wie viele von Landershofen runter nach Ahrweiler ohne Beleuchtung fahren dann wird es mir schlecht. Jeden Morgen dasselbe Spiel

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  • Ulrich Manns : Sehr beeindruckend das Engagement! Eine schöne Kultur, die man unbedingt unterstützen sollte. Danke an alle Beteiligten ???
  • Anne: Wie gut, das jetzt keine Dorfkirmes ist am 19. Januar. Da gäbe es dann eher ein traditionelles Hahneköppen in ausgelassener Stimmung unmittelbar neben dem Tatort anstatt einer Mahnwache…
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