Verkehrsverein und Stadt Adenau veranstalteten das Heimatfest
Vier Tage lange wurde richtig gefeiert
Adenau. In der Johanniterstadt Adenau gehört es zur festen Tradition, dass zum Ende des Monats August das Kirchweihfest St. Johannes der Täufer mit dem Heimatfest zusammen gefeiert wird - und das bereits seit fast 50 Jahren. Gefeiert wurde über vier Tage hinweg, wobei die Freiwillige Feuerwehr am Freitagabend das Heimatfest mit Tanz und Musik in der festlich geschmückten Feuerwehrhalle einläutete.
So ganz offiziell ging es dann am Samstagabend zu, als Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann das 47. Heimatfest mit dem gekonnten Schlag auf den Zapfhahn eröffnete und das Fass Freibier die Runde unter den Festbesuchern machte. Zuvor hatten bereits die Musikerinnen und Musiker vom Fanfarencorps Rot-Weiß Adenau die Kirmes- und Heimatfestbesucher musikalisch auf das Festwochenende eingestimmt.
Zum Patronatsfest gehört es aber auch, dass der Sonntag mit dem Festhochamt in der Pfarrkirche begonnen wird. Da waren es dann auch wieder all die Vereine und Adenauer Zünfte mit ihren Fahnen und Standarten, die den Gottesdienst festlich begleiteten. Danach durfte in der ganzen Stadt gefeiert werden, denn die war für den Autoverkehr gesperrt und zur Flaniermeile umfunktioniert worden. Angefangen vom Kreisel an „Stenze Eck“ bis hoch zu Zweirad Schmitz. Da hatte ab Mittag auch der Einzelhandel wieder seine Türen geöffnet und lockte mit so manchem Schnäppchen.
Weiter oben waren es die Geschäfte im Gewerbegebiet „Im Broel“ und im unteren Teil der Stadt die Geschäfte im Gewerbegebiet „Am alten Wehr“, die zum Bummel und Einkauf einluden. In der ganzen Stadt waren es die Marktstandbetreiber mit ihren Ständen, die ihre Waren feilboten. Wer Hunger verspürte, der war an den Imbiss- und Getränkeständen richtig, die mit Sonnenschirmen für eine kleine kühle Abwechslung sorgten. Denn die kam jedem recht, da die Sonne den ganzen Nachmittag über so richtig brannte und vielleicht auch so manch einen vom Besuch des Heimatfestes abhielt.
Bei der Kreissparkasse waren die Festbesucher eingeladen, das Glücksrad zu drehen und dabei für den Bürgerfonds der Verbandsgemeinde Adenau zu spenden, der die Hochwasseropfer unterstützt. Am Autohaus Rausch waren es wie immer die Damen vom Arbeitskreis evangelischer und katholischer Frauen, die für das Friedensdorf wieder den Basar für selbst gefertigte Artikel bestückt hatten und zum Imbiss einluden. In der Komturei hatten die kfd Damen das Komturei-Cafe eingerichtet und luden ebenfalls für den guten Zweck zum Waffelessen mit der leckeren Tasse Kaffee ein, um mit dem Erlös die Seniorenfeier zu unterstützen.
Wer einen Blick in die Adenauer Museumswelt werfen wollte, konnte dies beim Bauernmuseum und beim Heimat-, Zunft- und Johannitermuseum tun, die ihre Räume geöffnet hatten. Aber auch der Besuch in den neuen Räumen des Adenauer Kaufhauses „Rias Fundgrube“ lohnte sich, da die Gäste hier nicht nur Schönes für kleines Geld bekamen, sondern auch noch den Gedanken der Spende unterstützt, da der Überschuss sozialen Projekten in der Verbandsgemeinde zugeführt wird. Die musikalische Unterhaltung auf der Bühne am historischen Marktplatz hatte das Stadtorchester Adenau mit seinem Dirigenten Harrie Boers übernommen und erfreute die Heimatfestbesucher. Wer mehr den Kirmestrubel mit den Fahrgeschäften, Schieß- und Wurfbuden schätzte, der war in der Kirchstraße rund um die Pfarrkirche richtig, denn da drehten die Karussells ihre Runden.
Den Abschluss fand das Heimatfest am Montag, als bereits am Nachmittag Musik und gute Laune am Marktplatz zum Mitfeiern einluden.
UM
Der Stand von „BLICK aktuell“.
Die Vorsitzende des Gewerbevereins Adenau, Andreas Thelen, ließ sich ihr Kaltgetränk schmecken.
Die kfd-Frauen backten Waffeln für den guten Zweck.
