Sehler „Quetschefest“ lockte erneut zahlreiche Besucher
Violettes Früchtchen stand im Mittelpunkt
Cochem. Strahlender Sonnenschein und begeisterte Besucher waren auch beim diesjährigen Sehler Quetschefest willkommen, das heuer zum 54. Mal seine Pforten für Freunde jener violetten Frucht geöffnet hatte. Letztgenannte stand dann auch an zwei Festtagen im Mittelpunkt des Interesses, wurde sie doch für die anwesenden Gäste in vielfältiger Weise zur Verkostung angeboten. Erwartungsgemäßer Renner war wie in allen Jahren zuvor der saftige „Quetschekooche“, den man als große Portion, frisch vom Backblech, mit oder ohne die berühmte Sahnehaube freudig vertilgte. Da durfte bei den meisten Leckermäulern auch gerne ein zweites Stück her, denn die beliebte Sehler Spezialität war wieder eine absolute Gaumenfreude.
Andere Gäste machten sich zunächst über den deftigen „Quetschebraten“ von Nuri her, bevor sie sich der gebackenen Pflaume vom Blech zuwandten. Für einen runden Abschluss ließ man sich dann noch geistige Pfläumchen als gehaltvollen Brand, oder die leichte Variante als süßen Likör schmecken.
Mit krachenden Böllerschüssen am Moselufer war man in die Veranstaltung gestartet, zu der die Gäste vom Vorsitzenden des Quetsche-Vereins, Michael Brand, den Cochemer Weinmajestäten, sowie Stadtbürgermeister Walter Schmitz begrüßt wurden. Konnte man am Eröffnungstag zur Livemusik der Showband „No Plugs Required“ bis spät in die Nacht das Tanzbein schwingen, so übernahm dies tags darauf die Musikformation „Four`n One“. Zuvor gab es aber den leckeren Erbseneintopf aus der DRK-Feldküche und am Nachmittag ein kurzweiliges Unterhaltungsangebot für die Kinder. Der internationale Frühschoppen leitete den letzten Festtag ein, bevor sich am Nachmittag ein farbenfroher Festumzug seinen Weg durch Sehl bahnte. Der endete auf dem Festplatz, wo abschließend „Seeb Live“ zum finalen Sehler Abend in die Keyboardtasten hämmerte. TE
Nach dem Umzug gab es auch für die aktiven Teilnehmer eine leckere Portion Blechkuchen.
