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Riedener Karnevalisten ließen es bei der Kappensitzung krachen

Völlig außer Rand und Band

Das begeisterte Publikum tanzte mit Bruce Kapusta auf Tischen und Stühlen

18.02.2020 - 17:30

Rieden. Sitzungskarneval vom Feinsten und ein Publikum, das bestens aufgelegt auf Tischen und Stühlen tanzte – das war die diesjährige Kappensitzung der KG Rieden. Sitzungspräsident Manuel Doll führte eine Woche nach dem bunten Abend der Möhnen durch einen Abend, der begeisternde Unterhaltung und ein abwechslungsreiches, buntes Programm bot. Ein Cocktail, der so ganz nach dem Geschmack des Publikums war: Humorvolle Redebeiträge, tolle Tanzdarbietungen und kölsche Karnevalshits, die das Publikum von den Sitzen rissen.

Mit Bruce Kapusta hatte man ein Schwergewicht des kölschen Karnevals engagiert, und mit den gefühlvollen Klängen seiner Trompete spielte er sich auch in Rieden in die Herzen der Jecken. Um so schöner, dass es den Entertainer nicht lange auf der Bühne hielt. Kapusta begab sich unters närrische Volk und spielte fortan auf einem Tisch im Saal sein tolles Programm ab. Spätestens da hielt es auch die Gäste nicht mehr auf ihren Stühlen.


Konkurrenz aus Rieden für Bruce Kapusta


Aber der Profi hatte ernsthafte Konkurrenz um den Titel des besten Stimmungsmachers im Saal. Und die kam aus Rieden selbst. Mit ihren frischen, natürlichen Auftritten sorgten nämlich Louisa Schüller und Hannah Hilger, Mitglieder der Funken, erneut für Begeisterung im Publikum. Bei seinen zwei Auftritten konnte das Duo zeigen, dass die Nachwuchsarbeit der KG tolle Früchte trägt, zumal das Publikum die beiden fest in sein Herz geschlossen hat. Bei kölschen Schmusesongs wie „Dat es Heimat“ von De Räuber und „Wenn ich an Kölle denk“ war das auch kein Wunder. Schlägt doch das Karnevalisten-Hätz in der Region fest für den kölschen Fasteloovend.

Noch vor der Pause stürmten die Schlappkappe die Riedener Bühne. Die Band um Sänger Christoph Hengsbach sorgte mit einem tollen Mix von kölschen Karnevalshits für einen weiteren Höhepunkt der Kappensitzung. Darunter viel fürs Jeföhl (Bläck Fööss) und natürlich, das traf auch die Stimmung im Saal, Superjeile Zick von Brings.


Zugaben zum Mitsingen


Dass sich die Band wiederum von der Begeisterung des Publikums mitreißen ließ, war typisch für diesen tollen Abend in Rieden. Hengsbach: „Es gibt Orte, da spielen wir einen mehr. Und Rieden ist so einer.“ Aus einem angekündigten wurden zur Freude des Publikums, das die Band gar nicht gehen lassen wollte, gleich ein paar mehr. Bei den vielen beliebten Ballermann-Hits sang das Publikum so kräftig mit, dass Hengsbach seine Stimme nach dem intensiven Auftritt ein wenig schonen konnte. Zum Dank für die tolle musikalische Unterhaltung, die „die Halle zum Beben gebracht hat“, gab es verdient die dritte Rakete des Abends.

Die Büttenredner hatten es eher auf die Lachmuskeln des Publikums abgesehen. Nachdem De En un der Anne aus Hönningen über Bibel-Weisheiten und Liebesprobleme gekalauert hatten, berichtete De kölsche Jung Martin Korden aus seinem Leben als Kellner Ivo, der mit typisch südländischem Charme Frauenherzen en masse zum Schmelzen gebracht hat. Er präsentierte Weisheiten der geliebten Urgroßmutter – „Auch der schönste Schneemann ist am Ende des Winters eine Pfütze“ – und gab nebenbei auch ein paar Geheimnisse aus seiner aktuellen Arbeitsstelle in der Silberdistel preis. Und die sorgten beim Publikum besonders für Heiterkeit.


Eine Rakete für die Kino-Pantomime


Ganz ohne Worte brachten sechs Vorstandsmitglieder der KG Rieden das Publikum im Saal zum Lachen. Verena Rausch, Elke Doll, Lena Kraus, Thorsten Durben, Sven Reuter und Manuel Doll legten mit „Ein Kinobesuch“ einen tollen pantomimischen Auftritt hin, der ebenfalls mit einer Rakete belohnt wurde. Ob sich Besucher in dem Sketch wiedererkannt haben? Nach dem grandiosen Auftritt hatten es Wösch & Wöschjer aus der Domstadt leider schwer, das Publikum bei Laune zu halten.

Mit den Tanzdarbietungen des Abends traf man voll ins Schwarze. Die Kinderfunken des TV Rieden legten einen tollen Auftritt hin, der von den stolzen Eltern eifrig gefilmt wurde. Es gab verdienten Applaus des Publikums für die stolzen Mädchen und ihre Trainerinnen Lena Kraus und Lisa See. Die schmucken Tänzerinnen und Tänzer der Hafengarde Oberwinter überzeugten erneut mit toller Akrobatik und einer schönen Choreografie.


Umjubelter Auftritt der Elastics


Große Begeisterung und vereinzelte spitze Schreie aus dem weiblichen Publikum gab es für die tollen Tänzer des Riedener Männerballetts The Elastics, die nach ihrem Auftritt im Vorjahr erneut für Furore auf der Bühne sorgten – auch wenn sie diesmal in Arbeitskleidung und mit rustikalem Arbeitsmaterial zum Tanz antraten. Anmutig die Darbietung der Showtanzgruppe Gülser Seemöwen, die diesmal als zarte Schneeflöckchen über die Bühne schwebten. Ein schöner Anblick, der ein wenig für den milden Winter entschädigte. Zum Abschluss sorgten die Funken der KG für eine weitere grandiose tänzerische Darbietung, die in einer tollen Pyramide gipfelte. Als Trainerinnen wurden Julia Schäfer, Theresa Schüller und Janine Pützen für ihren tollen Einsatz geehrt.


Tollitäten aus Mendig, Ettringen und Volkesfeld zu Besuch


Seit 2013 geht die KG Rieden ohne eigenes Prinzenpaar in die Session. Daran hat man sich in Rieden schon fast gewöhnt. Dafür gab es den traditionellen hohen Besuch aus Mendig und Ettringen, ein schönes Beispiel für die Verbundenheit der Narren über Dorf- und Stadtgrenzen hinweg. Aus Mendig kamen Prinz Simon I mit Prinzessin Suse II samt großem Gefolge und Prinzengarde in Begleitung von Karin Diensberg, der Vorsitzenden des Organisationskomitees für den Veilchendienstagzug. Auch das Ettringer Prinzenpaar gab sich samt Gefolge die Ehre. Prinz Markus II und ihre Lieblichkeit Kerstin I hatten ebenso wie die Gäste aus Mendig Gastgeschenke mitgebracht. Und natürlich wurden die Sessionsorden ausgetauscht. Auch aus Volkesfeld war eine große Narrenschar angereist.

Bevor Präsident Manuel Doll die Sitzung offiziell beendete und die Bühne frei gab für den letzten, abschließenden musikalischen Auftritt des Abends mit den 3 Ranzen und 1 Schulkind, wies er noch auf freie Plätze im Bus zum Veilchendienstagumzug in Mendig und den Tanz-Contest am Freitag hin. Und dann wurde nur noch geschunkelt, getanzt und gelacht. Loss mer fiere – op schöne Riedener Art!

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Kommentare
juergen mueller:
Die Aufenthaltsqualität wird ganz sicher erhöht ... wenn genügend Klopapier vorhanden ist.
juergen mueller:
Die AfD ist das Letzte,was man mit Demokratie u.Sozial in Verbindung bringen sollte. Da amüsiert man sich öffentlich über die Corona-Infizierung der Kanzlerin - man marschiert mit "mehreren" Personen in ein Krankenhaus um Blumen zu überreichen,Blumen,die man noch nicht einmal selbst bezahlt,sondern geschenkt bekommen hat - da prangert "Opa GAULAND" jetzt schon die Fehler der Bundesregierung in der Corona-Krise an - da spricht ein vom Virus des Nationalsozialismus verseuchter HÖCKE von einem Ende seines rechten Flügels,indem er lustig weiter agieren darf - da tönen MEUTHEN u.Co.von einer Zerschlagung des Höcke-Flügels,sitzen mit ihm aber weiterhin auf einer Bank - eine steuerflüchtige Schreiblase namens WEIDEL u.eine völlig braun-verblendete von STORCH schreien sich die Lunge aus dem Hals,indem sie gegen alles schießen was nicht deutsch ist. Die AfD, ein gefährlicher,intriganter,täuschungswilliger,konzeptloser,der Vergangenheit näher als der Gegenwart,zusammengewürfelter Haufen.
Markus H:
Ein Fünf-Punkte-Plan für eine Krise wie die aktuelle zeigt das Problem schon im Namen. Es existieren keine einfachen Lösungen für komplexe Probleme - also wird ein Fünf-Punkte-Plan auch das aktuell quasi komplexeste Problem überhaupt nicht lösen.
Jean Seligmann:
So lag ich mit meiner Prognose, zur Ablehnung des Konzeptes, durchaus richtig. Wie leicht durchschaubar ihr alle seid. Bleibt trotzdem gesund!
Jean Seligmann:
Die Corona-Krise ist die Stunde der Nationalstaaten und deren Politiker die sich um die Belange IHRER Bevölkerung kümmern. Das übergeordnete Bürokratiemonster EU beweist in dieser Krise vor allem eins: Handlungsunfähigkeit. Beispiel? Italien bekommt Hilfe auf China, Russland und Kuba, die anderen EU-Staaten, einschließlich der Bürokraten in Brüssel, nahmen davon Abstand.
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