Kultur und Brauchtum, Oedingen
Volkstrauertag in Pandemie-Zeiten
Oedingen. Ohne Öffentlichkeit hatte der stellvertretende Ortsvorsteher, Hans-Willi Jungbluth, bereits am Vorabend des Volkstrauertages den Blumenkranz am Ehrendenkmal in Oedingen niedergelegt. Ohne Öffentlichkeit, ohne die Chorgemeinschaft MGV Oedingen / Fritzdorf und ohne Abordnung der Feuerwehr, also ohne die traditionelle, der Bevölkerung bekannte Zeremonie, fand dann auch der Volkstrauertag selbst am folgenden Tag statt. Auch in Oedingen hielt man sich an die, aufgrund von äußerst hohen Fallzahlen, wieder notwendigen Vorgaben und Regeln. Ein Volkstrauertag in Corona Zeiten. Doch so ganz ohne Handlungen sollte der Gedenktag nicht ablaufen, eine gewisse Würdigung sollte abgehalten werden.
Und so konnte der Ortsvorsteher Olaf Wulf, nach enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der katholischen Kirche, im Anschluss an die heilige Messe, ein paar Worte, an die in der katholischen Kirche zu St. Gertrud anwesenden Gäste, richten. Wulf ging in seiner, der schwierigen Zeit angepassten, kurzen Rede, auf den hiesigen Volkstrauertag ein. Er gedachte den Opfern von Krieg- und Gewaltherrschaft und bezog sich dabei auf Zitate von Persönlichkeiten und dem Gedicht „Heldenfriedhof“.
Ein Appell an Frieden und Gesundheit ließ dann anschließend den Sonntäglichen morgen des diesjährigen Volkstrauertages ehrenvoll ausklingen.
