Allgemeine Berichte | 22.10.2019

Heavens a Beer stellte auf Release-Party neue CD „Äfelinator“ vor

Volles Haus und gute Stimmung

Musiker weit über die Heimatgrenzen bekannt

Frontsänger Guido Krämer brachte die Gäste schnell zum Mitsingen. Foto: privat

Kempenich. Nach diversen anderen Veranstaltungen wie Western-, Schlager-, 80er- oder 90er-Party lud man zum „Eifelrock mit Heavens a Beer“ ein.

Die fünf Musiker von Heavens a Beer (Guido Krämer, Frank Harz, Urban Meid, Jochen Bauer und

Byrt Djouad) kommen aus der Region. Weit über die Grenzen der Heimat hinaus sind sie u. a. durch ihren Auftritt in der Landesschau sowie der Vorstellung in SWR 1 bekannt. Mit ihren CDs „Tour de Äfel“ und „Vulkan-Express“ tourten sie vom Kölner Raum aus über Hessen und Baden-Württemberg bis nach München. Auch in Luxemburg stürmten die Jungs mit verschiedenen Titeln sogar die Charts und hielten sich dort über Wochen in der Hitliste.

Nun sorgten sie auch im Gasthof Kempenich für ein volles Haus und gute Stimmung. Zwischen den alten Songs wie „Aureblick voll Glück“ und „Ose Ring“ spielten sie immer wieder Titel ihres neuen Albums ein. Passend zum Titelsong „Äfelinator“, einer Anspielung auf ZZTops „Eliminator“, war auch Klaus Dobrzynski, ein ehemaliges Mitglied der Band, mit seinem roten Traktor, dem Band-Maskottchen und Namensgeber der CD vor Ort. Mit „Karussell“ forderte der Frontsänger Guido Krämer die Hörer dazu auf, mal wieder öfter die Kirmes zu besuchen um das Brauchtum und die Gesellschaft zu pflegen. Auch mit vielen ihren anderen Songs drückte die Band ihre Verbundenheit zur Heimat und der Natur aus, was man immer wieder klar erkennen konnte. Da einige der Lieder einen typischen Ohrwurmcharakter haben, konnten die Gäste diese schnell mitsingen, auch wenn sie sie evtl. an diesem Abend zum ersten Mal gehört haben, wobei sie hier auch fleissig von dem Fanclub der Band unterstützt wurden.

Dudelsack-Einlage rundete Abend ab

Auch die Musiker selbst durften sich über eine Überraschung freuen. Freddy the Piper, ein Freund der Musiker, der u. a. bereits mit Mike Oldfield aufgetreten ist, hatte gehört, dass an diesem Abend die Release-Party des neuen Albums stattfand und kam vorbei. Er ließ es sich nicht nehmen, den Abend mit einigen Dudelsack-Einlagen abzurunden. Zu dem Lied „Amazing Grace“ bat er um eine angepasste Atmosphäre und das Publikum würdigte den Song mit einer eindrucksvollen Stille. Insgesamt sorgten Freddy the Pieper und die Eifelrocker von Heavens a Beer an diesem Abend für eine tolle Stimmung, die noch bis spät in die Nacht anhielt. Sowohl von den Gästen als auch von der Band selbst kamen viele positive Rückmeldungen und ein weiterer Auftritt im Jahr 2020 wurde bereits angesprochen.

Aufmerksam wurden die Gastgeber des Gasthof Kempenich auf die Band übrigens per Zufall vor einiger Zeit durch einen Facebook-Post mit dem Youtube-Video zu dem Song „Ose Ring“, einer Ode an den Nürburgring. Schnell wurden daraufhin die Kontakte zu der Band geknüpft, deren Mitglieder in Rieden und Ramersbach wohnhaft sind. Nur kurz vor dem Termin stellte sich heraus, dass die Veröffentlichung von „Äfelinator“, der dritten CD der Eifelander einen Tag vor dem Auftritt im Gasthof Kempenich erfolgen sollte. Dies nahm man zum Anlass, die Veranstaltung gemeinsam mit Plakaten und via Internet zu bewerben, was sich dann auch so richtig auszahlte.

Die nächste Veranstaltung im Gasthof Kempenich ist übrigens zum 12. Jubiläum für Samstag, 28. Dezember geplant. Das Motto dieses Abends steht noch nicht fest, wird aber frühzeitig u. a. via Facebook und Instagram bekannt gegeben.

Frontsänger Guido Krämer brachte die Gäste schnell zum Mitsingen. Foto: privat

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