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Film- und Fotoclub Fritzdorf richtete traditionelles Vatertags- und Familienfest aus

Vom kleinen Vereinsevent zur festen Größe im Ort

Gelebter Gemeinschaftssinn wurde zum Erfolgsmodell

31.05.2017 - 11:09

Wachtberg-Fritzdorf. Traditionell an Christi Himmelfahrt richtete der Film- und Fotoklub Fritzdorf auch in diesem Jahr sein Vatertags- und Familienfest an der Fritzdorfer Windmühle aus. Daran änderten auch die massiven Zerstörungen nichts, die vor wenigen Wochen durch Vandalismus an der Mühle entstanden waren. Die Täter hatten, wie man munkelt nach dem Genuss alkoholhaltiger Getränke, großen Schaden angerichtet. Allerdings sei offenbar nach der Ernüchterung auch wieder Vernunft eingekehrt und die Täter hatten sich kurze Zeit später gestellt. Der Schaden wurde bezahlt und diejenigen, die bei dem üblen Unfug dabei waren, haben sich redlich um Wiedergutmachung bemüht.

Was vor rund 28 Jahren an Christi Himmelfahrt als kleine, vereinsinterne Veranstaltung des Film- und Fotoclubs begonnen hat, ist mittlerweile zu einem Event herangewachsen, das aus dem Jahreslauf des kleinen Ortes nicht mehr wegzudenken ist. Auch diesen Verein drücken die Nachwuchssorgen schon lange. Dass deshalb jedoch die Veranstaltungen infrage gestanden hätten, war in Fritzdorf nie der Fall. Das liege daran, dass hier alle mit anfassen, war vom Vorsitzenden des Vereins, Ian McArthur zu erfahren. Als man vor fast drei Jahrzehnten mit dem Fest begonnen hatte, habe niemand erwartet, dass es irgendwann einmal solche Kreise ziehen würde. Aber nach und nach „kamen immer mehr Leute, die gefragt haben, ob man da mitmachen könne“, berichtete Ian McArthur.

So standen an diesem Tag Töchter an der Pommesstation, Enkel an der Popcornmaschine, Söhne am Grill und alle gemeinsam sorgten für die Verpflegung der Gäste. Außer der direkten Verwandtschaft der Mitglieder hatten viele Freunde einfach mit angefasst. Ohne irgendeine Aufforderung waren sie erschienen, um das Festzelt aufzubauen, den Imbisswagen an seinen vorgesehenen Ort zu bugsieren und hier und da einfach Hand anzulegen, wo Hilfe gebraucht wurde. Einfach weil es immer so ist und weil es ein schönes Fest werden sollte.

Bei dem Event herrscht seit Jahren eine so einladende Atmosphäre, dass eine Fahrradgruppe aus Bonn, die vor 27 Jahren erstmals zufällig auf das Fest gestoßen war, die Veranstaltung seither als festen Stopp bei ihrer jährlichen Tour einplant. Weil das Fest mittlerweile deutlich größere Ausmaße als geahnt angenommen hat, wird seit ein paar Jahren auch Ponyreiten angeboten und die Kleinen können an einem Kindertor Fußball spielen.

Der Film- und Fotoclub kümmert sich als Verein in Fritzdorf um das fotografische Dorfarchiv, in dem historische Bilder ebenso wie die Fotos der wichtigsten Ereignisse des kleinen Ortes festgehalten sind. Außerdem bieten die Mitglieder an, bei größeren Veranstaltungen Bilder und Videos zur Verfügung zu stellen, die die Ereignisse in würdiger Erinnerung in Bild und Ton festhalten. Auch bei privaten Veranstaltungen oder Festen kann man die Mitglieder ansprechen. So wurden gegen Kostenerstattung auch schon zu Kommunionen Bilder und Videos angefertigt und das Videomaterial passend zu einem Film verarbeitet.

Alles in allem kann man mit Blick auf den kleinen Verein mit lediglich 21 Mitgliedern und auf dieses Fest mit Fug und Recht behaupten, dass hier das Miteinander auch außerhalb von Vereinsstrukturen gut funktioniert und ein geselliges Miteinander ermöglicht. Auch wenn es Nachwuchssorgen unter den Aktiven im Alter zwischen 61 und 78 Jahren gibt, lassen die Fritzdorfer ihren Verein nicht im Stich und fassen einfach mit an.

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juergen mueller:
Was heutzutage so alles eine Pressemitteilung wert ist. Da wird jemand, alkoholisiert, gleich zu etwas abgestempelt, was noch garnicht bewiesen ist und womöglich nur aus einer Alkohollaune heraus geschah. Sicherlich ein öffentliches Ärgernis und zugleich für die ausführende Hand auch lebensbedrohlich. Aber ein Aufreger? Finde ich nicht. Da regen sich wieder Zweibeiner über etwas auf, was sie mit Sicherheit, zwar nicht öffentlich (oder doch?), aber zumindest zuhause im stillen Kämmerlein oder einem sonstigen stillen Örtchen selbst schon einmal "gehändelt" haben. Da ging jemandem ganz einfach nur der TRIEB durch, was der TRIEBfahrzeugführer ja auch sofort erkannt hat, der ja sehr genau hingeschaut haben muss.
ROTMILAN:
Für alle, die nicht das geistige Niveau von EIKE e.V. und Herrn Uwe Klasen erreicht haben - soll heißen: Das Zusammenfallen von zwei/mehreren Ereignissen bedeutet noch keine Wechselbeziehung der Ereignisse und erst recht noch keine Ursache/Ursächlichkeit für ein bestimmtes Ereignis - eine bestimmte Erscheinung in der Natur. Herr Klasen leugnet den Klimawandel durch jedenfalls überwiegend menschliche Einflüsse auf dem geistigen Niveau von Scheinwissenschaftlichkeit. Was sich klug anhören soll, ist nicht zwangsläufig klug aus sich heraus. Die Analyse von Frau Dr. Etscheidt ist zutreffend. Wer dies in Zweifel zieht mit "Argumenten" der dargestellten "Güte" von Herrn Klasen, wird auch nicht in Zweifel ziehen, dass die Erde eine Scheibe sei.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
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