Credogemeinde (Evangelisch-freikirchliche Gemeinde Rhein-Ahr)
Von Martin Luther zu Martin Luther King
Vortrag am 22. Juni um 20 Uhr
Remagen. Im Sommer 1934 macht sich der Baptistenpastor Michael King zusammen mit Kollegen auf die Reise nach Berlin.
Seit hundert Jahren gibt es 1934 Baptisten in Deutschland. Deswegen findet der baptistische Weltkongress in diesem Jahr in Deutschland statt. Die Nazis sind schon an der Macht und nutzen den Besuch von mehreren hundert Gästen aus aller Welt für ihre Propaganda. Michael King nutzt die Gelegenheit, nach dem Weltkongress das Land der Reformation zu bereisen. Er ist begeistert von Martin Luther. Beeindruckt ist King wohl weniger von den vielen Facetten lutherischer Dogmatik als von seinem freiheitlichen Denken, seinem Mut, gegenüber kirchlichen und weltlichen Mächten für die Wahrheit einzutreten, auch wenn er sein Leben riskiert. Und ihm wird klar: Er möchte so heißen wie dieser deutsche Reformator. Nicht mehr Michael, sondern Martin Luther. Sein Sohn hieß bisher so wie er: Michael King.
Und wenn er nun seinen Namen in Martin Luther King umbenennt, dann soll sein Sohn auch so heißen. Vom Reformator Martin Luther über die ersten Baptisten im England des 17. Jahrhundert, die für Religionsfreiheit und strikte Trennung von Kirche und Staat eintraten, bis zu dem aus Deutschland stammenden baptistischen Theologen Walter Rauschenbusch (1861 – 1918), der mit seinem Buch „A Theology of a Social Gospel“ die theologische Grundlegung einer sozialen Dimension des Evangeliums und einer daraus resultierenden Verantwortung der Christen für gesellschaftliche Reformen schuf, reichen die Einflüsse auf Martin Luther King. Wesentlich geprägt wurde er auch von Mahatma Gandhi. Jürgen Tibusek, Pastor der Credogemeinde (Evangelisch-freikirchliche Gemeinde Rhein-Ahr), wird in seinem Vortrag „Von Martin Luther zu Martin Luther King“ am Donnerstag, 22. Juni, um 20 Uhr in das Leben und Denken Martin Luther Kings einführen. Die Veranstaltung findet im Gemeindezentrum der Credogemeinde, Baumschulenweg 13, in Remagen-Kripp statt. Der Eintritt ist frei.
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