Bonner Brotfabrikchor krönt den Kultursommer im Château Merl
Von Renaissance bis Pop
Meckenheim-Merl. Der Bonner Brotfabrikchor bildete den fulminanten Abschluss des Kultursommers im Château Merl in Meckenheim. Am vergangenen Sonntag präsentierte der Chor ein facettenreiches Musikprogramm, das Werke aus vier verschiedenen Stilrichtungen umfasste. Die Darbietung begann mit verzaubernder Renaissance-Musik und schwenkte anschließend zu klassischen Kompositionen über.
Nach der Pause zeigte der Chor seine Vielseitigkeit und begeisterte das Publikum mit Pop-Musik sowie afrikanischen Rhythmen. Die musikalische Leiterin, Claudia Nachtsheim, zeigte sich nicht nur als souveräne Dirigentin. Sie brillierte auch beim Spielen mehrerer Instrumente, darunter die Landsknecht-Trommel, die Cajon, der Schellenkranz und die Kalimba. In ihrer Moderation erläuterte sie die musikalische Bandbreite des Abends, die sich thematisch auf Liebeslieder konzentrierte.
Der Pianist Klaus Desch begleitete das Konzert mit Fingerspitzengefühl am Klavier. Bei der Zugabe, einem afrikanischen Lied, konnte er nicht mehr stillsitzen und wechselte vom Klavierstuhl zu einem Rhythmusinstrument, dem sogenannten Shaker.
Die Reaktion des Publikums war durchweg positiv, was den Abend zu einem gelungenen Abschluss des Kultursommers machte. Leider bedeutet dies auch das Ende der Konzertreihe in der offenen Scheune von Château Merl für diese Saison.BA
