Allgemeine Berichte | 31.08.2016, 12:33 Uhr

Schultüren der Katholischen Grundschule Villip blieben am Wandertag geschlossen

Von den Bergen des Siebengebirges bis zum Büro der Bürgermeisterin

Schüler an den Standorten Villip und Pech erkundeten ihre Umgebung

Die erste Gruppe der Pecher Wanderer freute sich nach der Rückkehr über eine Stärkung. privat
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Villip. Für einen Wandertag hätte das Wetter nicht besser sein können. Bei strahlendem Sonnenschein trafen die Schüler beider Standorte, ausgerüstet mit guter Laune und Verpflegung im Rucksack an ihrer Schule ein. Wandertag stand auf dem Stundenplan. Nach der Busankunft im Schulzentrum Berkum begaben sich alle zu ihrem jeweiligen Startplatz. Fleißige Eltern hatten die Wegstrecken geplant und mit abwechslungsreichen Aufgaben versehen, die die Kinder auf ihrem Weg zur Schule lösen mussten. So wurden Fragen gestellt wie „Wie viele Pizzen gibt es im Schwimmbad und welche ist am teuersten?“ Auf einem Bauernhof musste die Anzahl der Hühner und Schweine erfragt werden. Die Namen der wichtigsten Berge des Siebengebirges wurden von einer anderen Klasse aufgeschrieben. Nach einer Beschreibung eines Gebäudes wurde der Limbach-Stift herausgefunden. Die kleinen Wanderer erfuhren, dass neben dem Tennisplatz Hafer wächst. Das Arbeitszimmer der Bürgermeisterin im Rathaus wurde schnell entdeckt. Einige Wachtberger Bürger ließen sich auf ein Tauschgeschäft mit Zweitklässlern ein. So wechselten ein Apfel und ein Hut seinen Besitzer. Jeder brachte etwas von unterwegs mit, was dann auf dem Schulhof zu einem Mandala gelegt wurde. Mit vielen Eindrücken und neuen Erkenntnisse kehrten die Ausflügler etwas müde, aber glücklich über den schönen Tag, zu ihren Schulen zurück. Dort wurde ihnen zur Stärkung ein Hotdog und Mineralwasser gereicht. Für alle Teilnehmer war es ein erlebnisreicher Schultag. Kommentar eines zufriedenen Drittklässlers zu seiner Lehrerin: „Mein Kopf und mein Bauch fanden die Wanderung toll, aber meine Füße schmerzen.“ Die Schulleiterin Jutta Danylow und das Kollegium beider Standorte freuten sich sehr über den Einsatz aller Planern, fleißigen Helfern und Wachtberger Bürgern, die zum Gelingen dieser Wanderung beigetragen haben.

Gut behütet machten sich die Villiper Schüler auf den Heimweg zur Schule.

Gut behütet machten sich die Villiper Schüler auf den Heimweg zur Schule.

Die erste Gruppe der Pecher Wanderer freute sich nach der Rückkehr über eine Stärkung. Fotos: privat

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