AWO-Ortsverein weihte Bücherschrank in der Ortsmitte ein
Von der Telefonzelle zur Bücherzelle
Neuwied. Früher ging man zum Telefonieren in die Telefonzelle., heute zum Ausleihen von Büchern. Zumindest in Gladbach. Hier hat der AWO Ortsverein eine alte Telefonzelle von der Telekom gekauft. Seit einigen Tagen ist die Bücherzelle pickepackevoll mit Büchern. Die Bücher stammen aus dem AWO Lädchen, das der Ortsverein seit gut einem Jahr betreibt. Rund 5.000 Euro hätte der Bücherschrank die AWO gekostet, also eigentlich nicht umsetzbar. Wären da nicht die zahlreichen Sponsoren und Helfer gewesen, die die Umsetzung des Projektes ermöglichten. „Wir sind allen Sponsoren sehr dankbar“, sagte Arno Jacobi bei der offiziellen Einweihung. Der AWO Ortsvereinsvorsitzende zählte mehrere Gründe für das Aufstellen der Bücherzelle auf. Zum einen natürlich das Lesen an sich, dessen Wert für Erwachsene aber vor allem Kinder und Jugendliche unumstritten ist. Zum anderen dient der Bücherschrank ganz nebenbei noch der Kommunikation. Für die AWO immer ein wichtiges Anliegen. In der Dorfmitte, oberhalb des Kreisels aufgestellt, wird es hier zukünftig regelmäßig zur Begegung unter den Menschen kommen. Dass aus der Telefonzelle die Bücherzelle wurde, ist optisch der Autolackiererei Martino Colle und Typo-Schlick zu verdanken.
+Für das Fundament sorgte die iBA Trockenbau GmbH. Den Innenaubau schreinerte passgenau der Fensterbau Noss. Das Gemeinschaftswerk vervollständigten Holzbau Blum und Dieter Klein, der die Pflasterarbeiten durchführte. Den zentralen Standort verdankt die AWO Rudolf Naumann, der einen Teil seines Grundstücks veräußerte. FF
