Spannende Generalprobe der Vereinigung Bonner Karnevalisten
Vorgeschmack auf die kommende Session
Ein Dutzend Auftritte bei der Probe für den Vorstellabend in der Queckenberger Madbachhalle
Queckenberg. Karneval mitten im September - diesen Traum jedes jecken Rheinländers erfüllten sich gut hundert Mitglieder und Freunde der KG Rot-Weiß Queckenberg bei der Generalprobe für den Vorstellabend der Vereinigung Bonner Karnevalisten (VBK), der an diesem Samstag im Brückenforum Beuel steigt.
In der Madbachhalle Queckenberg konnten die Zuschauer die Darbietungen hautnah miterlebten und waren selbst an der Entscheidung beteiligt, wer die beste Rede vorträgt, welche Musiker die fetzigsten Lieder singen oder welche Tanzgruppe die schönsten Beine hat.
Vorstandsmitglied Michael Kronenberg führte durch ein überaus unterhaltsames Programm mit einem Dutzend Auftritten der verschiedensten Art, die schon einmal einen exzellenten Vorgeschmack auf die in wenigen Wochen beginnende Session ermöglichten. Nach dem Motto: „Aus dem Keller auf die Bühne“ waren so bekannte Künstler wie die „Jodesberger Junge“, der „Tuppes vum Land“ (Jörg Runge), die Huusmeister vom Bundesdaach (Axel Foppen und Frank Fander), Bauchredner Gerard (Gerhard Rother) sowie „Strunz un Büggel“ alias Walter Lorenz und Wolfgang Raschke. Doch auch einige „Neulinge“ in der großen Arena gaben ihre Visitenkarte ab. Ein Teil der Zuschauer hatte von den VBK-Organisatoren Bewertungsbögen bekommen, mit denen sie entscheiden konnten, wer beim Vorstellabend am 27. September im Brückenforum Beuel dabei sein darf, und wer dies nicht schafft.„Da wir alle irgendwie befangen sind, überlassen wir schon seit Jahren die Entscheidung über die Teilnahme am Vorstellabend dem neutralen Publikum „, so Axel Foppen. „Bisher sind wir damit ausgezeichnet gefahren.“ Besonders für die Künstler war es ein aufregender Abend, und auch die „alten Hasen“ hatten ordentlich Lampenfieber. Denn mit diesem Auftritt entschied sich, ob sich die Arbeit eines ganzen Jahres gelohnt hatte - oder eben auch nicht. Allerdings werde von Jahr zu Jahr deutlicher, so Foppen, dass es eine zunehmende „Rednerknappheit“ gebe, während die Musikgruppen nur so aus dem Boden sprießen.
