Sondierungsphase im Dekanat Remagen-Brohltal
Vorläufige Ergebnisse
Einstimmige Fusion kommt zum 1. Januar 2022 für die Pfarreiengemeinschaft Brohltal in Betracht
Remagen-Brohltal. Im Rahmen der Sondierungsphase haben sich die Pfarreienräte und Kirchengemeindeverbände der Pfarreiengemeinschaften zu abschließenden Beratungen getroffen. In jeder der fünf zum Dekanat Remagen-Brohltal gehörenden Pfarreiengemeinschaften Breisiger Land, Brohltal, Kempenich, Remagen und Sinzig, fanden drei Treffen statt. Die Gremien berichteten den Beauftragten für die Sondierungsphase, Weihbischof Jörg M. Peters, Pfarrer Frank Klupsch, Gemeindereferentin Sabine Mombauer und Pastoralreferent Christoph Hof, über die aktuelle Situation in der Pfarreien. Dabei ging es um die bevorstehenden Pfarrgemeinderatswahlen, die Bedeutung der Synodenergebnisse für die Pastoral und die Auswirkungen der Corona-Pandemie für das gemeindliche Leben vor Ort. Im Mittelpunkt stand die Frage, in welchem territorialen Zuschnitt und zu welchem Zeitpunkt die von Bischof Dr. Stephan Ackermann vorgesehene Fusion der Pfarreiengemeinschaft zu einer Pfarrei vollzogen werden kann.
Im Laufe der Gespräche zeigte sich, dass eine einstimmige Fusion zum 1. Januar 2022 für die Pfarreiengemeinschaft Brohltal in Betracht kommt. Darüber hinaus streben die beiden Pfarreiengemeinschaften Brohltal und Kempenich/Weibern einen späteren Zusammenschluss zu einer Pfarrei im Bereich der Verbandsgemeinde Brohltal an.
Auch für die anderen Pfarreiengemeinschaften Breisiger Land, Remagen und Sinzig kommt eine spätere Fusion in Betracht, nach Klärung noch offener Fragen und weiterer Information der Gemeindemitglieder frühestens zum 1. Januar 2023. Spätestens bis Ende 2025 sollen die Fusionen nach Vorgabe von Bischof Dr. Stephan Ackermann abgeschlossen sein.
Daneben empfehlen die Räte die Errichtung des „Pastoralen Raumes“ zum 1. Januar 2022. Der „Pastorale Raum Sinzig“ könnte voraussichtlich zum Jahreswechsel das aktuell noch bestehende Dekanat Remagen-Brohltal ablösen. Gemeinsam mit bis zu zwei weiteren hauptamtlichen MitarbeiterInnen wird ein Dekan die Leitung übernehmen. Schritt für Schritt wird der Pastorale Raum nach der Errichtung seine Aufgaben übernehmen. Außer den Pfarrern wird das gesamte pastorale Personal (Gemeinde- und PastoralreferentInnen, Kooperatoren, Diakone) von dieser Ebene aus Projekte anregen und durchführen, bereits bestehende und neue „Orte von Kirche“ begleiten, sowie die Pfarreien in ihren Aufgaben unterstützen. Im Pastoralen Raum wird ein „Kirchengemeindeverband (neu)“ Anstellungsträger des nicht-pastoralen Personals (u.a. Pfarrsekretärinnen, Küster, Organisten) und Empfänger der finanziellen Schlüsselzuweisungen zur Weiterleitung in die Pfarreien.
Die Beratungen in den Räten und Gremien sind für jede Pfarreiengemeinschaft in einer Dokumentation zusammengefasst. Gemeinsam mit den Ergebnissen weiterer Sondierungsgespräche, etwa mit dem Dekanatsrat, der Rendantur, der Caritas, leiten die Sondierer diesen Bericht an das Synodenbüro in Trier weitergeleitet. Die Dokumente werden zeitnah nach endgültiger Fertigstellung auch auf den Homepages der Pfarreien und des Dekanates veröffentlicht.
Die Sondierungsphase endet am 30. Juni 2021. Die Sondierungsergebnisse sind die Grundlage für weitere bischöfliche Entscheidungen über den weiteren Verlauf der Synodenumsetzung. Im Dekanat begleitet die eingerichtete Steuerungsgruppe die weiteren Prozesse bis zur Errichtung des Pastoralen Raumes und der Fusion der Pfarreien. Sie besteht aus ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, Vertreterinnen der Caritas und der Kath. Kita gGmbH und Seelsorgerinnen und Seelsorgern aus jeder Pfarreiengemeinschaft.
Weitere Informationen: Dekanatsreferent Christoph Hof, Tel. 0 26 36-80 97 71, E-Mail: christoph.hof@bistum-trier.de oder auf www.dekanat-remagen-brohltal.de Pressemitteilung Dekanat Remagen-Brohltal
