Jahreshauptversammlung des Gewerbevereins Rheinbach
Vorstandswahlen des Gewerbevereins ohne Gegenstimmen
Rheinbach. Der Versammlungsort war klug ausgewählt. Zur Jahreshauptversammlung des Gewerbevereins Rheinbach trafen sich die Mitglieder des Vereins im Coach Haus von Hanns-Georg Mostert, auch bekannt als Kutschenmuseum, auf der Koblenzer Straße. Trotz der heißen Temperaturen in den Abendstunden war es hier erträglicher.
Der Vorsitzende des Vereins, Oliver Wolf, startete nach seiner Begrüßung zu der Marathon-Sitzung.
Im Rückblick auf 2018 fasste Wolf die Ereignisse kurz zusammen.
Es waren drei verkaufsoffene Sonntage geplant gewesen. Davon konnten die zur Maikirmes und zum Street-Food-Festival durchgeführt werden. Der VOS zum Weihnachtsmarkt musste kurzfristig, wegen einer Klage vor dem Verwaltungsgericht der Gewerkschaft „Verdi“, abgesagt werden. Die Alternativveranstaltung „Einkaufsnacht im Lichterglanz“, am 15. Dezember, konnte aber die Umsatzeinbußen nicht ausgleichen. Bei den drei Veranstaltungen „Unternehmerbierchen“ mit interessanten Vorträgen in verschiedenen Mitgliedsbetrieben, wurden die gesammelten Gelder jeweils an Kinder- und Jungendeinrichtungen gespendet. Das Street-Food-Festival, das im letzten Jahr zum ersten Mal veranstaltet wurde, war auch bei der Gastronomie in der Innenstadt ein voller Erfolg. Der 11. Autosonntag im Oktober des letzten Jahres auf den Wällen war mit über 100 Fahrzeugen aller Marken bestückt. Erstmalig gab es in der Stadt die „Blue Night“ mit langen Öffnungszeiten der Geschäfte. Unter dieser Bezeichnung wird es die Veranstaltung nicht mehr geben, da dieser Name auch in anderen Sprachen gesetzlich geschützt ist.
Der Weihnachtsmarkt im Dezember letzten Jahres, mit bewährtem Konzept, ist mittlerweile zum Aushängeschild für Rheinbach geworden.
Unterstützung der Modenschau und der Hochzeitsmesse im Waldhotel, waren weitere Aktivitäten.
Darüber hinaus gab es Aktionen wie die finanzielle Unterstützung der Rheinbacher Brunnenanlagen, Patenschaften über die innerstädtischen Blumenkübel und das Aufstellen von über 80 dekorierten und beleuchteten Weihnachtsbäumen.
Weihnachtsbeleuchtung noch nicht geklärt
Durch großzügige Spenden der UWG und der Bürgerstiftung konnte die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt sichergestellt werden, obwohl noch ein großer Betrag aus Mitgliederbeiträgen des Gewerbevereins hinzukam. Ein dauerhaftes Konzept muss gefunden werden, um auch in Zukunft mit Hilfe von Sponsoren und der Stadt die Weihnachtsbeleuchtung und das Nutzen von bestehenden Hilfsmitteln (Hubwagen) langfristig zu sichern. In diesem Jahr werden in der Adventszeit über einhundert beleuchtete Tannenbäume die Innenstadt in eine weihnachtliche Stimmung versetzen. Der Ausblick für den Rest des Jahres 2019 fasste Wolf wie folgt zusammen:
Um die Querelen mit der Gewerkschaft Verdi zu umgehen, soll es am 6. September eine „Lange Sommer-Einkaufsnacht“ mit Cocktails, Musik, und vielen Überraschungen geben.
Alternative Veranstaltungen geplant
In Abwandlung der „Blue Night“ soll ein „Blue Shopping“-Abend am 7. November veranstaltet werden, mit Öffnungszeiten der Geschäfte bis 21 Uhr, und zum diesjährigen Weihnachtsmarkt am 13. und 14. Dezember einen langen Freitag und Samstag, an denen die Geschäfte bis 20 Uhr geöffnet sind.
Zum 12. Autosonntag, am 12 Oktober, werden wieder hunderte Autofans auf dem Prümer Wall auf ihre Kosten kommen.
Im September wird sich der Gewerbeverein mit einem Gemeinschaftsstand an der Ausbildungsmesse präsentieren und auch die Hochzeitsmesse am 11. und 12. Januar 2020 wird unterstützt.
Weiterhin will der Gewerbeverein die unsägliche Angelegenheit VOS und „Verdi“ in Angriff nehmen und zu einem Gespräch mit Stadtbegehung einladen, um auf die auch in Rheinbach angekommenen Leerstände von Ladenlokalen hinzuweisen.
Sauberkeit der Stadt angeprangert
Zum Schluss seiner Ausführung wies Wolf auf ein eklatantes Problem in der Innenstadt hin. Durch Bürger und Gäste wäre er auf die Sauberkeit in der Stadt angesprochen worden. Hier wären Worte wie Verwahrlosung genannt worden. Jeder der ein Geschäft oder eine Immobilie in der Innenstadt hat, sollte doch mit dafür sorgen, dass die Bürgersteige und die Umgebung sauber gehalten würden, im Interesse aller.
Die Kassenprüfer, Dr. Mario Leitzen und Jürgen Lammertz, bescheinigten dem Kassierer eine tadellose Buchführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes.
Bei der anschließenden Wahl des Vorstandes des Gewerbevereins wurde Hans Eberhard Dorow von der Wirtschaftsförderung Rheinbach zum Wahlleiter ernannt.
Neuer Vorstand gewählt
Oliver Wolf stellte sich als Vorsitzender zur Wiederwahl, die mit allen Stimmen der Mitglieder bestätigt wurde.
Die übrigen Vorstandsmitglieder standen nicht mehr zur Wahl und somit mussten 75 Prozent des Vorstandes neu gewählt werden.
Hierzu hatte Wolf, in Vorbereitung mit dem Vorstand, Vereinsmitglieder gefunden die gerne im Vorstand mitarbeiten wollen.
Ausgeschieden vom geschäftsführenden Vorstand ist die 2. Vorsitzende Ruth Gelbe, zu deren Nachfolgerin Uschi Wackers, von Maules Backstube, gewählt wurde.
Als Kassierer wurde von den Mitgliedern Stefan Küster, von Getränke Küster gewählt, der dem scheidenden Alexander Sommer folgte.
Für das Amt des Schriftführers wählte die Versammlung Christoph Hickisch, von CHRISTOPH PALME, dessen Vorgänger Gerhard Brandt, wie auch die anderen scheidenden Vorstandsmitglieder, als Beisitzer weiterhin im Vorstand mitarbeiten. Die neun Beisitzer im Vorstand wurden im Block gewählt. Hierzu gehören Gerhard Brandt, Alfred Eich, Ruth Gelbe, Peter Henkes, Johannes Henrich, Hanns-Georg Mostert, Marcel Richter, Alexander Sommer und Bernd Weber.
Alle Wahlergebnisse wurden ohne Gegenstimme bestätigt.
Ehemalige Mitglieder geehrt
Als Beisitzer schieden Heinz Josef Reitz und Natalie van de Flierdt aus dem Vorstand aus. Sie wurden besonders für ihren jahrelangen Einsatz im Verein von Wolf mit einem kleinen Geschenk geehrt. In der Ansprache des stellvertretenden Bürgermeister Karl-Heinz Kerstholt betonte er die gute Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein. Auch er wies auf die unhaltbaren Zustände bezüglich der Sauberkeit in der Stadt hin und forderte alle Anwesenden auf, hier auch selbst für Abhilfe zu sorgen. „Ich habe mich doch dazu durchgerungen noch zwei Jahre den Vorsitz des Vereins zu übernehmen. In der momentanen schwierigen Situation bezüglich der Auseinandersetzung mit Verdi und anderer Baustellen, wollte ich nicht einfach die Segel streichen.
Der Verein ist für die Zukunft gut aufgestellt und auch nach 70 Jahren quicklebendig“, resümierte der Vorsitzende des Vereins, Oliver Wolf.
Oliver Wolf dankte Heinz Josef Reitz und Natalie van de Flierdt für ihre jahrelange Mitarbeit im Vorstand.
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