Beim Verein für Heimatpflege Adenau
Vorstandswahlen standen auf der Tagesordnung
Adenau. Im Rittersaal, der guten Stube der Komturei in Adenau konnte der Vorsitzende vom Verein für Heimatpflege Bernd Schiffarth zahlreiche Mitglieder zur ordentlichen Mitgliederversammlung begrüßen, so auch den Bürgermeister der Stadt Adenau und den Vorgänger im Amt des Vorsitzenden Hermann Lehmann sowie Dr. Michael Losse als Referenten des Abends. Nach der Begrüßung und Totenehrung gab es den Tätigkeitsbericht des Vorstandes über die Vereinsarbeit im vergangenen Jahr. Neben den fünf Vorstandssitzungen lag der Schwerpunkt der Arbeit des Vorstandes in der Vorbereitung der erfolgreichen Ausstellung zum Thema „Tourismus im Adenauer Land“. Hier war das Interesse so groß, dass die Ausstellung zuerst in der Kreissparkasse in Adenau, dann in den Räumen der Volksbank in Adenau und schließlich noch im Rathaus der Verbandsgemeinde Adenau gezeigt wurde. Der Ausstellung folgte dann abschließend im Herbst noch ein Vortrag von Dr. Jürgen Haffke mit dem Thema „Tourismus in der Hocheifel“. Der Vorsitzende dankte allen Helfern, die sich bei der Ausstellung engagiert hatten, und ließ wissen, dass für zukünftige Ausstellungen neue Stellwände beschafft wurden, aus Alu und somit leichter im Transport. Zu den Neuerungen gehört auch die Gestaltung und Dekoration der Schaufenster im Museum, die sich künftig in einem besseren Bild darstellen. Auch im Heimat-, Zunft- und Johannitermuseum selbst hat sich wieder einiges getan und so fand der Vorstand zusammen mit den Zünften eine Lösung die Zunfttruhen in einem Raum im Obergeschoss unterzubringen um sie somit das Jahr über der Öffentlichkeit zu präsentieren. Erfreulich zeigte sich der Vorsitzende darüber, dass die Besucherzahlen erneut mit nun rund 1.150 Besuchern gesteigert wurden. Allein beim Martinsmarkt zählte der Vorstand rund 200 Besucher, hier waren die Kinder und Jugendlichen besonders angesprochen und da gab es für jeden eine Museumsmaus als Backwerk zum knabbern und am Abend hieß es dann aus die Maus, als auch die letzte leckere Maus verteilt war.
Neue Mitglieder begrüßt
Der Verein konnte auch wieder neue Mitglieder begrüßen und wer sich für das Museum interessiert, kann unter der Homepage der Verbandsgemeinde Adenau Touristinformation eine virtuelle Panoramarundreise durch das Heimat-, Zunft- und Johannitermuseum starten und sich so vor dem eigentlichen Besuch ausführlich informieren. Zu den Arbeiten des Vereins für Heimatpflege gehört die ständige Pflege des Kreuzwegs in Adenau und da gibt es immer etwas zu tun und außer den Arbeitseinsätzen investiert der Verein hier auch erhebliche finanzielle Mittel. So wurden als größere Maßnahme im vergangenen Jahr die Reliefs in den Kreuzwegstationen nach altem Muster, mit einem Kostenaufwand von rund 13.500 Euro wieder hergerichtet, wobei das Land Rheinland-Pfalz hierzu einen Zuschuss von rund 4.000 Euro zugesagt hat. Dass das Museums Archiv wahre Schätze verbirgt, davon berichtete der stellvertretende Vorsitzende Manfred Korden, der das ganze Jahr über fleißig Anfragen beantwortet und die kommen auch häufig aus dem fernen Ausland, so konnten immer wieder Familiengeschichten und Vorfahren recherchiert werden, wenn Anfragen aus den USA kamen. Nach dem positiven Kassenbericht und der Entlastung des Vorstandes wurde ein neuer Vorstand gewählt, allerdings erst als die Satzungsänderung den Vorstand zukünftig auf drei Jahre anstatt auf zwei Jahre zu wählen beschlossen war. Hier waren sich die Mitglieder einig, dass der Vorstand seine Arbeit bisher gut gemacht habe und so wurde der gesamte Vorstand bis auf einen neuen Beisitzer, einstimmig gewählt. Vorsitzender Bernd Schiffarth, stellvertretender Vorsitzender Manfred Korden, Schriftführer Richard Hammes und Kassenverwalterin Ursula Sand. Zu Beisitzern wurden gewählt, Günter Schmitt, Christiane Hicking, Dr. Volker Reppke, Willi Kiesewalter, Ingrid Zuzok, Werner Jüngling, Josef Thelen, Franz-Josef Eich und Wolfgang Pantenburg. Zu Rechnungsprüfern wählten die Mitglieder Arnold Hoffmann und Günter Nett. Nach der Wahl referierte Dr. Michael Losse über „Raubritter, Motten und Pechnasen“ bevor dann noch alle gemütlich beim Glas Wein oder Wasser zusammen saßen.
