Chor Regenbogen
Vorweihnachtliches Konzert der „etwas anderen“ Art
Vettelschoß. Es ist inzwischen schon eine schöne Tradition: In den Jahren zwischen den großen Pop-Konzerten gestaltet der Chor Regenbogen aus Vettelschoß ein vorweihnachtliches Konzert der „etwas anderen“ Art. Am 15. Dezember, dem 3. Advent, war es wieder einmal so weit. Nach nur fünf Monaten Probenzeit stand der Chor auf der Altar-Bühne der Katholischen Kirche in Vettelschoß und zündete ein stimmungsvolles Liederfeuerwerk.
Begleitet von ihrer „Hausband“ präsentierten die knapp 40 Sängerinnen und Sänger eine sehr bunte Mischung heiterer und besinnlicher Lieder, in stetem Wechsel zwischen dem Gesamtchor, den Kleingruppen „Rachengold“ und „MissTöne“ sowie, ein Höhepunkt des Nachmittags, dem Chor gemeinsam mit den Kindern der 4. Schulklasse der Grundschule „Am Blauen See“.
Mal waren es neue Adventslieder wie „Wenn du daran glaubst“ oder die 1950er-Jahre-Rarität „Weejeleed för et Christkendche“ oder das ebenfalls kölsche „Wenn am Himmel de Flocke danze“ der Klüngelköpp. Die Zuhörer hörten alten und neuen Pop wie Paul McCartneys „Wonderful Christmastime“, das Duett zum „Little Drummerboy/Peace on Earth“ von Bing Crosby und David Bowie oder John Lennons „Happy Xmas/War is over“. Als deutsche Weihnachtslieder wechselte sich „Maria durch ein Dornwald ging“ ab mit Rolf Zuckowskis „Mitten in der Nacht“ und dem ostdeutschen „Sind die Lichter angezündet“ ab. Engelsgleich sangen die Frauen „Mary did you know“ der Pentatonix, die Männer erzählten von den „12 Days of Christmas“. Heiter berichteten die Lamettas von der „Öcher Print“, rhythmisch wurde es beim Gospel „Down in Bethlehem“.
Mehr als 350 begeisterte Zuhörer klatschten sich die Hände wund und bescherten dem Regenbogen-Chor wieder einmal ein höchst erfolgreiches Konzert.
