Allgemeine Berichte | 01.08.2016

Eine unvergessliche Nacht der Vulkane in Mendig

„Vulkanausbruch“ der Extraklasse

Feuerkünstler Kai Gitt präsentierte ca. 10.000 Besuchern ein unvergessliches Erlebnis

Ein furchterregend aussehender Dompteur der Straßentheatergruppe „Saurus Trio“ schleuste seine riesigen Dinos durch die Besuchermenge. FRE

Mendig. Etwa 10.000 Besucher hatten sich am vergangenen Samstagabend bei herrlichem Sommerwetter auf der Mendiger Festmeile in der Brauerstraße eingefunden, wo in diesem Jahr die 11. Kultur- und Erlebniswoche „Nacht der Vulkane“ mit einem -wie immer- spektakulären Feuerwerk endete. Der von dem aus Remagen stammenden Pyrotechniker Kai Gitt mit aufwendiger Pyrotechnik und zigtausenden Spezialeffekten in Szene gesetzte „Vulkanausbruch“ wurde von bewundernden Ooooh und Aaaah - Rufen der völlig faszinierten Besucher begleitet.

Für den Feuerkünstler aus Remagen und seine insgesamt elf Helfer (sechs für die Pyro-Technik und fünf für den Ton) begann die Arbeit auf dem freien Gelände hinter einem Hügel, etwa 500 Meter von der Festwiese entfernt bereits am Freitagmorgen. Schließlich musste die aufwändige Pyrotechnik mit den akustischen Einspielungen auf die Sekunde genau festgelegt werden, um den erwartungsfrohen Zuschauern das Grummeln und Brodeln des Vulkans bis hin zu dem Ausspeien des Magmas in audio-visueller Perfektion zu vermitteln.

Gegenüber der Presse und einigen wenigen Ehrengästen, die im Rahmen eines Rundgangs über die Festmeile, zu denen dank der hervorragenden Organisation von Frank Neideck (Stabstelle Touristik VG Mendig und AG Ferienregion Laacher See) auch ein Blick hinter die Kulissen des Feuerwerk-Experten zählte, erklärte Kai Gitt: „Der ‚Vulkanausbruch‘, den ich anlässlich der Nacht der Vulkane heute zum 11. Mal inszeniere, ist für mich zu einer Herzensangelegenheit geworden. Bereits im vergangenen Winter habe ich hier auf dem Gelände eine Probeveranstaltung gemacht, damit die Bürgermeister und die leitenden Tourist-Mitarbeiter der drei zur „AG Ferienregion Laacher See“ zählenden Verbandsgemeinden Mendig, Brohltal und Pellenz sich eine Vorstellungvon dem machen konnten, was heute hier passieren wird.“ Großartige Unterhaltung auf hohem Niveau wurden den Besuchern der Festmeile auch schon vor dem Vulkanausbruch geboten. Ob es sich um die atemberaubende und äußerst bedrohlich wirkende Show der Straßentheatergruppe „Saurus Trio“ mit zwei riesigen Dinos handelte, die von einem nicht weniger furchterregend aussehenden Dompteur durch die Besuchermenge geschleust wurden, zwei überdimensional große Steinmenschen oder um die Feuershow von den „Firedancer“ - der Abend sprühte geradezu vor Überraschungen, die in Form zahlreicher weiterer Aktionen kein Ende nahmen.

Auch Manfred Westerdorf, der mit seinem achtköpfigen Organisations-Team das Geo-Cacher-Treffen am Freitag und Samstag auf der Festmeile betreute, konnte eine für Mendig spektakuläre Mitteilung machen: „Wir sind in diesem Jahr mit unseren insgesamt 4.500 Geocachern aus aller Welt, die gestern und heute nach Mendig gekommen sind, nach der Stadt Essen mit über 8.000 Cachern, das zweitgrößte Geocaching-Festival der Welt!“

FRE

Die Gruppe „Alex im Westerland“ stimmte die Besucher mit einer explosiven Rockshow auf das große Feuerwerk und das Konzert mit „The Queen Kings“ ein

Die Gruppe „Alex im Westerland“ stimmte die Besucher mit einer explosiven Rockshow auf das große Feuerwerk und das Konzert mit „The Queen Kings“ ein

Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel und VG-Bürgermeister Jörg Lempertz hießen einige Ehrengäste im Hof Michels willkommen

Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel und VG-Bürgermeister Jörg Lempertz hießen einige Ehrengäste im Hof Michels willkommen

Die fantastische Inszenierung eines Vulkanausbruchs mit einem großen Feuerwerk bildete den Höhepunkt. CF

Die fantastische Inszenierung eines Vulkanausbruchs mit einem großen Feuerwerk bildete den Höhepunkt. Foto: CF

01.08.2016 - Nacht der Vulkane in Mendig

Ein furchterregend aussehender Dompteur der Straßentheatergruppe „Saurus Trio“ schleuste seine riesigen Dinos durch die Besuchermenge. Fotos: FRE

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