Bundesweiter Wettbewerb für „Komische Lyrik“
„Wachtberger Kugel 2017“
Anmeldung bis 31. August - Preisverleihung am 14. Januar 2017 in Adendorf
Wachtberg. Die vielfältige Kulturszene im Ländchen wird um ein weiteres Highlight bereichert: Der Leiter des Wachtberger Büchereiverbundes, Dieter Dresen, und der Berkumer Autor Herbert Reichelt haben sich entschlossen, einen Literaturpreis für „Komische Lyrik“ auszuschreiben. „Wachtberger Kugel“ haben die beiden den Wettbewerb getauft. Reichelt, der neben Krimis auch selbst „Komische Gedichte“ schreibt, hatte im Januar die Initiative für diesen Wettbewerb gestartet, weil er festgestellt hatte, dass diesem interessanten und vor allem für die Leser und Zuhörer so amüsanten Genre im heutigen Literaturbetrieb viel zu wenig Beachtung geschenkt werde. „Schaut man sich das aktuelle Spektrum der Literaturwettbewerbe an“, so Reichelt, „dann erkennt man sofort, dass es nur sehr wenige explizit auf „Komische Lyrik“ ausgerichtete Preise gibt.“ Und das findet er höchst bedauerlich, denn die deutsche Literatur verfügt mit Schriftstellern wie Wilhelm Busch, Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Mascha Kaléko, Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Eugen Roth, später mit Heinz Erhardt oder in jüngerer Zeit mit den Autoren der „Neuen Frankfurter Schule“ doch über eine hervorragende Tradition in diesem komischen Genre. In Wachtberg fand der Berkumer sofort Mitstreiter für seine originelle Idee: Dieter Dresen, der Leiter des Büchereiverbundes, ließ sich ohne Zögern anstecken. Zusammen organisieren die beiden nun diesen Lyrik-Wettbewerb.
Mitstreiter und Unterstützer
Eine hochkarätige Jury aus der Wachtberger Kulturszene war ebenfalls schnell gefunden. Keiner der Angesprochenen ließ sich lange bitten: Hans-Jürgen Döring, ehemaliger langjähriger Bürgermeister, Erwin Ruckes, Kulturjournalist und bekannter Jazzmusiker, Anja Rüdiger, Lektorin und Übersetzerin, und Michael Schmid-Ospach, ehemaliger Sprecher von ARD und WDR und „Kulturweltspiegel“-Moderator sowie früherer Geschäftsführer der Filmstiftung NRW - sie alle arbeiten in der Jury des Wettbewerbs mit. Außerdem mit dabei: Hans Weingartz, Inhaber des Kid Verlags in Bonn, der eine Anthologie mit den besten Wettbewerbsbeiträgen verlegen wird. Die Gemeinde Wachtberg und namentlich Bürgermeisterin Renate Offergeld unterstützen das Projekt nachdrücklich. Aber auch finanzielle Förderer hat der Wettbewerb mit der Raiffeisenbank Grafschaft-Wachtberg und dem Wachtberger Energieanbieter enewa inzwischen gefunden. Der Förderverein „Kunst und Kultur in Wachtberg“ (KuKiWa) prüft derzeit ebenfalls seine Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung.
Teilnahmebedingungen
Die Anmeldefrist läuft bis 31. August. Bis dahin können geübte Schriftsteller genauso wie Hobbypoeten ihre Gedichte zum Wettbewerb einreichen. Bedingung: Heiter, witzig, komisch müssen sie schon sein, wenn die Einsender zur Abschlussveranstaltung am 14. Januar 2017 im Drehwerk in Adendorf eingeladen werden wollen. Der Wettbewerb ist bundesweit ausgeschrieben worden, um auch Interessenten aus anderen Regionen die Beteiligung zu ermöglichen.
Es gibt tolle Preise
Und es gibt Preise zu gewinnen: Ein Jury- sowie ein Publikumspreis warten auf die Gewinner des Wettbewerbs. Die jeweiligen Sieger erhalten nicht nur eine schöne Wettbewerbstrophäe, eine handgetöpferte „Wachtberger Kugel“, die der Adendorfer Töpfer Peter Hansen fertigt. Vielmehr bekommen sie auch ein Preisgeld von jeweils 300 Euro. Für die Zweit- und Drittplatzierten gibt es immerhin noch je 100 Euro. Damit das Ganze auch gut organisiert über die Bühne gehen kann, haben Dresen und Reichelt inzwischen eine eigene Internetseite für den Wettbewerb aufgelegt. Auf www. wachtberger-kugel.de finden sich alle Informationen, die man für eine Teilnahme am Wettbewerb benötigt.Pressemitteilung der
Gemeinde Wachtberg
