Allgemeine Berichte | 12.04.2017

Unterwegs mit dem Eifelverein Ortsgruppe Linz

Wanderfreizeit im Dahner Felsenland

Die Wanderer aus Linz vor dem beeindruckenden Kaltenbacher Teufelstisch.privat

Linz. Für 15 wanderfreudige Mitglieder war das Dahner Felsenland in der Pfalz das Ziel der Wanderfreizeit. Das Dahner Felsenland gehört sicherlich zu den landschaftlich interessantesten und romantischsten Regionen und stellt mit seinen bizarren Felsformationen ein einmaliges Naturwunder im Pfälzer Wald dar. Gut markierte Premiumwege und örtliche Rundwanderwege auf höchstem Niveau, verschieden lang und auch in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, machen es zu einem besonderen Vergnügen, hier und im nördlichen Elsass auf Entdeckertour zu gehen. Da laden grotesk geformte Buntsandsteinfelsen, Burgen und Burgruinen zum Staunen und Erkunden ein. Wanderführerin Liesel Heidgen hatte alles gut vorbereitet und organisiert, von der Unterkunft im Landhotel Wasgau in Hauenstein bis zu den Wandertouren, die zwischen einer Länge von zwölf bis 20 Kilometer lang waren, die mit vielen Höhenmetern im stetigen Auf und Ab zu bewältigen waren.

Nach Eintreffen in Hauenstein wurden die Koffer ausgepackt und schon ging es los. Erstes Ziel war eine Rundwanderung in Hauenstein durch das Queichbachtal zur Queichquelle - Richtung Dicke Eiche - Zwitschtrischweg - Stephanstal und zurück nach Hauenstein. Die Queichquelle mündet im Norden der Stadt Germersheim in den Rhein. Der zweite Tag war schon etwas anspruchsvoller, es ging zum Napoleonsteig. Der Napoleonsteig führte die Wanderer auf dieser abwechslungsreichen Runde durch attraktive Wälder, auf schmale, naturbelassene Pfade, durchquert liebliche Wiesentäler, entlang bizarrer Felsmassive aus rotem Sandstein, mit ihren außergewöhnlichen Wabenbildungen und Auswaschungen im Buntsandstein.

Am dritten Tag fuhren sie mit der Bahn nach Dahn. Dort wartete eine Wanderung von Dahn nach Hauenstein. Die Wanderroute führte am Jungfernsprung vorbei in ein Tal aufsteigend dem felsigen Grat des Wölmerberg folgend nach Erfweiler. Von Weitem konnte die Gruppe die Burgruinen von Altdahn erkennen, die sie natürlich auch besichtigten. Der weitere Weg führt über den Vogelsberg, den Wolmersberg, in das Langenbachtal mit seinen herrlichen Wiesenauen hinauf zur Winterkirchel. Verführerisch war es, an den zwei Glocken zu läuten, was sie natürlich nicht lassen konnten. Über den Arbeiterweg, einem bequemen Forstweg, setzte die Gruppe ihre letzten Kilometer bis Hauenstein fort.

In das Reich der „Roten Riesen“

Der vierte Tag führte in beeindruckender Weise ganz dicht an die landschaftlichen Höhepunkte heran. Es ging in das Reich der „Roten Riesen“. Bizarre Steingebilde und eine abwechslungsreiche Routenführung machen den Dahner Felsenpfad zu einem Sinnesrausch. „Dahner Felsenpfad“, der mit seinen 15 spektakulären Stationen zu den schönsten Wegen der Wanderarena zählt. Diese Tour führt in beeindruckender Weise ganz dicht an die landschaftlichen Höhepunkte heran.

Der letzte Wandertag führte über den Schustersteig, Start der Wanderung war am Hotel. Der Schusterpfad hat seinen Namen der Geschichte von Hauenstein zu verdanken. Auf Schusters Rappen können die Besucher entlang dem Hauensteiner Schusterpfad eintauchen in eine fantastische Welt aus leuchtenden Bundsandsteinen und artenreichem Wald. Dichte Wälder und bizarre Felsformationen schaffen während der langen Wanderung eine ganz besondere Atmosphäre. Viele Aussichtspunkte runden das Naturerlebnis auf dieser ausgezeichneten Rundtour ab.

Besuch beim Kaltenbacher Teufelstisch

Am letzten Tag nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen. Bevor die Linzer Wanderer nach Hause fuhren, hatten sie noch einen Abstecher gemacht, denn es ist ein „Muss“ wenn jemand schon im Dahner Felsenland ist, den Teufelstisch und die Teufelsküche zu besuchen. Von der Straße aus konnten sie schon einige Male einen Blick auf den Kaltenbacher Teufelstisch werfen, aber einmal sollte jeder ihn aus der Nähe gesehen haben.

Die Wanderungen hatten schon einiges an Kondition abverlangt, aber es hat sich gelohnt, die monumentalen Sandstein-Türme und -Felsen mit den herrlichen Aussichten, die die Wanderer so manches Mal den Atem raubten, zu erwandern. Auf schmalen und verwunschenen Pfaden erlebten sie dank bester Ausschilderung einmalige Wandermomente und eine harmonische Wanderwoche. Etwas müde aber glücklich kehrte die Gruppe in die Heimat zurück.

Die Wanderer aus Linz vor dem beeindruckenden Kaltenbacher Teufelstisch.Foto: privat

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