Allgemeine Berichte | 10.08.2021

Unterwegs mit dem Eifelverein Remagen

Wandern zwischen Olbrück und Engeln

Ein umgestürzter Baum versperrte den Wandern den Weg. Foto: privat

Remagen. Blumenfreunde kamen auf dieser Wanderung voll auf ihre Kosten. Zwischen Olbrück und Engeln - überall blühte es bunt am Wegesrand. Leuchtend gelb standen Gruppen von Rainfarn neben dunkelblauen Kornblumen und knallrotem Mohn. Ungezählte andere Farbtupfer kamen hinzu, darunter die hierzulande seltene Kugeldistel. Ein umgestürzter großer Baum versperrte den Weg. Umgehen ließ er sich nicht. Also musste entweder darüber geklettert oder darunter durchgekrochen werden.

Im Bahnhof Engeln, der Endstation des Vulkanexpresses, war für die Wanderer bestens gesorgt. Der Geogarten gegenüber macht Erdgeschichte anschaulich und ein kleiner Irrgarten aus dichter Hecke wurde natürlich auch ausprobiert. Am Ortsende von Engeln kamen die Remagener Eifelfreunde an der leider geschlossenen, barocken Kapelle der 14 Nothelfer vorbei. Daneben steht auf hohem Holzgerüst ein imposantes Glockenspiel, das viermal täglich jahreszeitlich passende Melodien erklingen lässt. Schade, bis zur nächsten Vorführung hätten die Wanderer fast zwei Stunden warten müssen. Beim Blick in die große Engelner Sandgrube waren die vielen aufeinander folgenden und farblich unterschiedlichen, dünnen Lapillischichten eines Vulkans beeindruckend. Blitz und Donner kündigten ein Gewitter an, doch erreichte die Wandergruppe die Autos an der Olbrück noch halbwegs trocken.

Ein umgestürzter Baum versperrte den Wandern den Weg. Foto: privat

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