Heimat- und Verschönerungsverein Rengsdorf besichtigt Hütten
Wanderung der besonderen Art
Mitglieder haben sich die Pflege der Unterstände zur Aufgabe gewählt
Rengsdorf. Wer hätte es gewusst, oder wer hätte auch nur geahnt, wie viele Schutzhütten sich in der Gemarkung Rengsdorf befinden? Wie der Heimat- und Verschönerungsverein Rengsdorf e.V. jetzt feststellte, sind es genau 17 Hütten. Sie stammen meist aus der Zeit, als viele Erholungssuchende – man nannte sie „Kurgäste“ – nach Rengsdorf kamen, um die schöne Landschaft zu genießen und sich in den zahlreichen Hotels und Pensionen verwöhnen zu lassen. Sicherlich waren sie froh, auf den reichlich vorhandenen Wander- und Spazierwegen eine Schutzhütte für eine kurze Rast oder als Regenunterstand vorzufinden. Ähnlich wird es den Wanderern auch heutzutage gehen, die sich über ein gemütliches Pausenplätzchen freuen. Damit eine solche Hütte zur Rast einlädt, muss sie gepflegt werden. Das will sich der HVV im neuen Jahr zur Aufgabe machen. Voller Energie und Tatendrang trafen sich deshalb zwölf Mitglieder am Anwesen der Familie Engel. Dort gab es zur Begrüßung Glühwein und einen kleinen Imbiss, sodass man sich gestärkt auf die „Hüttenwanderung“ begeben konnte. Die aufgesuchten Hütten haben so geheimnisvolle Namen wie „Ruh am Wege“, „Engels Ruh“, „Ellys Glück“, „Heinzelmännchen-Hütte“, „Birzenbachhütte“, „Pfingstruh“ und „Nonnenlay“. Nicht nur die Namen lassen Raum für Phantasie, so hat auch jede Hütte eine Geschichte. Als besonderes Beispiel sei hier die Heinzelmännchen-Hütte erwähnt. Ein Gedicht, verfasst von einem Rengsdorfer Original und Heimatdichter – dem „Benner Pidder“ – erzählt: „Am Fuße vom Aserberge, der Berg, der den Göttern geweiht, da hauste das Völkchen der Zwerge, in grauer uralter Zeit. Und weil sie nur Gutes taten, zum Wohltun immer bereit, hat man ohn‘ lang zu beraten, ihnen hier diese Hütte geweiht. Drum, Wanderer, der Du hier sitzest, vom Wandern ruhest Dich aus, halt sauber die Hütte und Bänke, genau so als wärst Du zu Haus.“ Neben diesem heimatkundlichen Hintergrund hat die Hütte noch den Spitznamen „Bikini-Blick“, denn sie befindet sich direkt am Rengsdorfer Freibad. Dieser Blick blieb den Wanderern vom HVV aufgrund der Jahreszeit leider verwehrt.
Nach dem ungefähr zweistündigen Rundgang konnten die
Wanderer als Ergebnis festhalten, dass sich die Hütten meist in einem sehr guten Zustand befinden, aber einer Grundreinigung bedürfen. Reparaturarbeiten müssen an zwei Hütten vorgenommen werden. Zum Abschluss der Hüttenwanderung konnten die Teilnehmer eine sehr leckere Kartoffelsuppe in der „Waldterrasse“ genießen und weitere Pläne schmieden. So werden die restlichen zehn Schutzhütten bei einer zweiten Hüttenwanderung ebenfalls in Augenschein genommen. Interessierte sind hierzu herzlich willkommen. Ein Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
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