Studentenprojekt im Herz-Jesu-Haus Kühr
Wann ist ein Mann ein Mann?
Kooperation mit pro familia befasste sich mit Themen wie Liebe und Freundschaft
Niederfell. Wann ist ein Mann ein Mann? Diese und andere Fragen haben sich drei Hochschulstudentinnen der Sozialen Arbeit in den vergangenen acht Monaten gemeinsam mit Bewohnern des Herz-Jesu-Hauses Kühr gestellt.
Von Mai bis Dezember 2018 haben die Studentinnen regelmäßige Einheiten gestaltet und ganz unterschiedliche Themen mit den interessierten Teilnehmern erarbeitet. Was ist Freundschaft? Wo liegt der Unterschied zur Liebe? Wo liegen meine Stärken, und was würde ich vielleicht gerne an mir ändern? „Wir haben versucht, die einzelnen Themen ganz praktisch zu vermitteln.
Zum Beispiel gab es eine Art Flirtkurs, in dem wir geübt haben, andere Menschen anzusprechen, und gegen Ende der Projektphase ging es dann auch ganz konkret um die Bedeutung von körperlicher Sexualität und verschiedene Verhütungsmittel. Für uns war es schön zu sehen, wie interessiert und offen sich die Teilnehmer auf unsere Einheiten eingelassen haben. Manche waren anfangs noch ziemlich schüchtern, aber das hat mit der Zeit immer mehr nachgelassen“, erzählt eine der Studentinnen. Die Projektgruppe wurde von Achim Klein, Leiter der „pro familia“-Beratungsstelle in Koblenz, fachlich begleitet und unterstützt. „Für Menschen mit Lernschwierigkeiten sind Themen wie Liebe, Partnerschaft und Sexualität genauso wichtig wie für jeden anderen auch. Wenn sie sich hier ausprobieren und ihre eigenen Erfahrungen machen wollen, fehlt es ihnen aber oft an Aufklärung und ausreichenden sozialen Lernerfahrungen.“ Claudia Schönershoven, Pädagogische Leiterin im Herz-Jesu-Haus, ergänzt: „Unsere Mitarbeiter unterstützen die Menschen, die in Kühr wohnen, im Alltag in ganz unterschiedlichen Bereichen. Für den einen ist ein Kochtraining wichtig, der andere lernt, den Weg zur Arbeit selbständig zu bewältigen. Für alle aber ist das Zusammenleben mit anderen Menschen ein Thema. Dazu gehören selbstverständlich auch der Umgang mit dem anderen Geschlecht und Themen wie Partnerschaft und Liebe.“
Bereits seit einigen Jahren besteht eine Kooperation zwischen Herz-Jesu-Haus und der pro familia Koblenz. Es finden regelmäßige Beratungsangebote für Teams der Wohngruppen statt, bei Bedarf werden Fortbildungen für Mitarbeiter organisiert und auch Eltern, Angehörige oder gesetzliche Betreuer können an Informationsveranstaltungen teilnehmen. Außerdem können auch die Bewohner selbst Beratungsangebote in Anspruch nehmen. „Mir hat am besten gefallen, dass wir uns auch einmal montags nur unter Männern getroffen haben! Da wurde die Gruppe geteilt, und wir hatten dann eine richtig gute Männerrunde“, erinnert sich ein Teilnehmer des Projekts.
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