Neues Buswartehaus in Rieden errichtet
Wartende Fahrgäste stehen wieder im trockenen
Rieden. Nachdem im letzten Jahr die Frühjahrsstürme das Dach des Buswartehauses in der Oberstraße abgedeckt hatten, war das Haus baufällig und musste komplett abgerissen werden. Daraufhin beschloss der Gemeinderat ein Neues aus Naturstein zu errichten. Eine Investition von mehreren Tausend Euro, die auf die Gemeindekasse zukommen sollte. Um die Belastung gering zu halten, gab sich Ortsbürgermeister Andreas Doll auf die Suche nach Sponsoren und wurde bei seinem Arbeitgeber, der Westenergie mit ihrem Projekt „Aktiv vor Ort“ fündig, die 2.000 Euro spendeten. Bei diesem Projekt werden Mitarbeiter des Unternehmens ehrenamtlich aktiv und setzen sich für Maßnahmen, die der Dorfgemeinschaft dienen, ein.
Nachdem auch die weitere Finanzierung gesichert war, konnten die Bauarbeiten beginnen. Die Bodenplatte wurde gegossen, das Gebäude erhielt einen Basaltsockel und der Aufbau wurde mit Tuff ausgeführt. Zu erwähnen ist, dass ein Teil der Tuffsteine privat gespendet und bei der Fa. Kalenborn unentgeltlich zurechtgeschnitten werden konnten.
Das Dach wurde mit Schiefer verkleidet und der Boden mit Basaltsteinen ausgelegt. Im Anschluss wurde das Pflaster neu verlegt und eine Bank angebracht. Somit ist das Buswartehaus wieder nutzbar. In den Herbstmonaten wird auf dem Dach noch Sukkulente-Bewuchs eingebracht und das Innendach verkleidet.
Besonders bemerkenswert ist, dass die 420 Arbeitsstunden alle von ehrenamtlichen Helfern durchgeführt wurden. „Das ist eine ganz tolle Leistung, für die man sich nicht genug bedanken kann. Es hat der Gemeinde viel Geld gespart“, so die Worte von Ortsbürgermeister Andreas Doll, der selber mit Hand anlegte.
