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Schutz vor Alkoholmissbrauch Jugendlicher

Was Testkäufe und Jugendschutzkontrollen in Koblenz bewirken

14.02.2020 - 16:42

Koblenz. Jugendliche wollen gerne ihre Grenzen testen, sich mal richtig gehen lassen und sich erwachsen fühlen. Gerade um die Karnevalszeit ist die Versuchung groß, mit hochprozentigem Alkohol im Freundeskreis es richtig krachen zu lassen. Leider allzu oft mit gefährlichem Ausgang: so landen jährlich zwischen 80 und 100 Minderjährige aus Koblenz und dem Kreis Mayen-Koblenz im Krankenhaus und müssen notfallmäßig aufgrund einer Alkoholvergiftung behandelt werden.

Um Minderjährige vor Gefährdungen besser zu schützen, richtet sich das Jugendschutzgesetz in erster Linie an verantwortliche Erwachsene, die an der Kasse oder am Tresen stehen und Jugendlichen „Nein“ sagen, wenn sie Schnaps kaufen wollen. Damit dies auch so geschieht, werden regelmäßig Testkäufe im Stadtgebiet durchgeführt in Kooperation aus Polizei, Ordnungsamt und Jugendamt. Hierbei werden 16 bis 17-jährige Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Lahnstein, Fachbereich Polizei geschult und als Testkäuferinnen und Testkäufer eingesetzt.

Beim zuletzt durchgeführten Testkauf wurden Verstöße von knapp 50 Prozent festgestellt. Von insgesamt 30 überprüften Geschäften verkauften 14 den beiden 16 und 17-jährigen Testkäufern Schnaps und Tabakprodukte. Verstöße ziehen Ordnungswidrigkeitenverfahren nach sich und können im Höchstfall mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Das Jugendschutzteam bedankt sich hingegen ausdrücklich bei den Gewerbetreibenden, die sich verantwortlich im Umgang mit Jugendlichen gezeigt haben und nach Feststellung der Minderjährigkeit freundlich aber bestimmt den Verkauf verweigert haben.

Die Testkäufe gehören, neben Seminaren und Schulungen zum proaktiven Teil des „Halt“ –Programms. Im reaktiven Teil kann eine direkte Beratung im Krankenhaus durch Fachkräfte des Zentrums für ambulante Suchtkrankenhilfe des Caritas Verbandes Koblenz erfolgen nach Einlieferung bei Alkoholmissbrauch. Mit dem bundesweit anerkannten gleichnamigen Projekt zur Alkoholprävention geht die Stadt Koblenz wichtigen Schritt zum Schutz der Jugend.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

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juergen mueller:
Das mit dem "genauen" Beobachten kommt/kam doch zu spät.Einsicht kommt immer dann,wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.Fakt ist,dass die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat,besetzt mit OB Langner u. Mitglieder des Stadtrates von CDU/Grüne offensichtlich "ver/geschlafen" hat (bis natürlich auf die Tandiemen,die man für seine "Nebenfunktion" erhält).3 Millionen als (Steuergeld-) Darlehen sind kein Peanuts,Geld was der Stadt erst einmal verloren geht u.das Risiko in sich birgt,dass diese komplett in den Sand gesetzt sind.Auf dieses immerwährend nach aussen hin gepredigte positiv Sehen u.um Vertrauen heischende Gerede gebe ich schon lange nichts mehr,dafür haben die Vergangenheit u.Vergangenes gesorgt.
juergen mueller:
Ausgerechnet Herr Biebricher/CDU redet von Scheuklappenpolitik, etwas,was er doch selbst praktiziert. Wofür immer ein Gutachten? Ohne externe Beratung/Hilfe geht`s wohl nicht? Wie wäre es,wenn man sich einmal selbst "intensiv" mit einem Problem,auch jetzt mit diesem,beschäftigen würde?Gesunder Menschenverstand ist offensichtlich in der Politik nicht gefragt u.überlässt das Denken lieber anderen.Aber,was nicht gefordert bzw. gefördert wird,führt unweigerlich zu einem Substanzverlust desselben,der bei einigen schon ein erschreckendes Ausmaß angenommen hat.
Helmut Gelhardt:
Herr Seemann ist für die für IHN vorgesehene Position/haupt- amtliche Beigeordnetenstelle objektiv nicht angemessen geeignet.Sollte es den Tatsachen entsprechen, dass gerade Herr Seemann den Ausschreibungstext für diese Beigeordnetenstelle mitentworfen hat(und im Stadtrat "die recht offene Formulierung" rechtfertigte),so ist dies keine Kuriosität mehr,sondern entspricht dem Wesen einer Bananenrepublik und liegt in der politischen Verantwortung der Papaya-Koalition aus CDU / Bündnis 90/Die Grünen / FWG.Bündnis 90/Die Grünen, die VOR der Kommunalwahl mit tendenziell richtigen Zielen angetreten waren, haben sich durch DIESE Beigeordnetenwahl selbst politisch grob beschädigt!Dass die übergroße Mehrheit der CDU-Fraktion unter der Führung von Herrn Martin Hahn und die FWG dieses beschämende Spiel jedenfalls zugelassen haben, zeugt nicht von Seriosität.Es spricht gemeindeverfassungsrechtlich sehr Gewichtiges dafür, dass diese Beigeordnetenwahl rechtlich angreifbar ist.Der OB sollte aussetzen!
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