Allgemeine Berichte | 24.02.2016

Hope Theatre Nairobi in Adenau

„Wasser, Quelle des Lebens“

Mit Tanz und Spiel wurde das Thema Wasser behandelt.

Adenau. „Die Hilfsorganisationen pumpen so viel Geld in afrikanische Projekte. Dann können sie auch den Armen Geld für „gesundes“ Trinkwasser aus unseren Flaschen zukommen lassen“, war die Meinung des Chefs eines Konzerns, der das Wasser in Kenia vermarktet. Wasser war auch das zentrale Thema des Hope Theatre Nairobi in der mit rund 300 Schülerinnen und Schülern des Erich Klausener-Gymnasiums voll besetzten Hocheifelhalle.

Das Hope Theatre Nairobi wurde im Jahre 2009 in Kariobangi einem Slumviertel an der Großen Mülldeponie von Stephan Bruckmeier gegründet mit dem Ziel, in Theaterstücken die sozialen und menschlichen Brennpunkte zu behandeln. Das sind Themen wie Fairness im Alltag, nicht nur im Umgang mit anderen, sondern auch zwischen reichen und armen Ländern im Umgang mit Konsum. Nach der erfolgreichen Tournee 2014 mit „The Fair Trade Play“ hatte Judith Kunz für dieses Jahr eine Revue zur Grundlage unseres Lebens für das Hope Theatre geschrieben, bei der Stephan Bruckmeier die künstlerische Gesamtleitung hatte. Wasser ist für alle da? Die 15 Akteure zeigten in Tanz und Spiel, teils mit Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, dass das lange nicht so ist. Wasser steht der Menschheit nicht zu gleichen Teilen kostenlos und unendlich zu Verfügung. Wasser ist ein Wirtschaftsgut geworden, ungerecht verteilt und limitiert, das macht die einen reich und die anderen krank. Wasser steckt überall drin. Sogar in Jeans, lernten die Schülerinnen und Schüler; so werden für die Herstellung einer Jeans vom Baumwollsetzling bis zur fertigen Hose 14.000 Liter Wasser verbraucht. Oder für ein Liter Bier herzustellen werden 75 Liter benötigt. Obwohl das Recht auf Wasser wichtig für ein gesundes Leben und der Grundstein für nachhaltige Entwicklung ist, wird dennoch nichts so acht- und rücksichtslos behandelt wie die Quelle unseres Lebens. Wie im Programm vermerkt ist.

Die Armen können sich kein Wasser leisten.SES

Die Armen können sich kein Wasser leisten.Fotos: SES

Mit Tanz und Spiel wurde das Thema Wasser behandelt.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Hausmeister, bis auf Widerruf
Grillsaison Filiale Dernbach
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Heizöl/Diesel/Holzpallets
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr
Empfohlene Artikel
Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
249

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

In der ehemaligen Ahrweiler Synagoge diskutierten (von links) Nick Falkner, Ulrich van Bebber, Susanne Bell und Dr. Martin Wein.
244

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie hat die Flut den Zusammenhalt im Ahrtal verändert. Welche Konflikte bestehen noch? Wo trägt bürgerschaftliches Engagement weiterhin? Wo brauchen Menschen, Vereine und Kommunen mehr Unterstützung? Und was muss Politik aus dieser Katastrophe lernen, damit Warnketten funktionieren, Zuständigkeiten klar sind und der Staat im Krisenfall schneller handeln kann?

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 11
144

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Kolpingsenioren Gladbach
975

Kolpingsenioren Gladbach

Moin - Ostfriesland

Gladbacher Kolpingsenioren „bi de Friesen“. Nee, nicht in Nord- sondern Ostfriesland ist das Ziel. Der ruhende Pol ist der Ostfriesen-Hof in Leer. Von hier erkunden wir Senioren Ostfriesland

Von Hans-Josef Richter aus Bendorf-Sayn

Weiterlesen

Trotz der Hitze: gute Stimmung und Gespräche beim fairen Frühstück vor dem Andernacher Rathaus
554

Fairtrade Frühstück Andernach

Fairtrade Frühstück in Andernach

Andernach. Mit einem fairen Frühstück vor dem Historischen Rathaus hat die Stadt Andernach erneut ein sichtbares Zeichen für mehr globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum gesetzt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu frühstücken und dabei mehr über die Bedeutung fair gehandelter Produkte zu erfahren.

Von Hans-Georg Hansen aus Andernach

Weiterlesen