Europa-Union lädt nach Mayen ein
Wege aus der Krise?
Dr. Michael Fuchs erörtert am 26. Februar aktuelle Herausforderungen der deutschen und europäischen Politik
Mayen. Auch europäische Nachbarländer, die das Schengen-Abkommen unterzeichnet haben, kontrollieren ihre Grenzen wieder - wenn auch meist nur stichprobenartig. In der Presse liest man von Berechnungen, wonach das Ende von Schengen Europa etwa 110 Milliarden Euro kosten würde. Auch für die Bundesrepublik liefern Wirtschaftprognostiker Richtwerte: Je nach Art der Grenzkontrollen würde Deutschland mindestens 0,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes verlieren. Und das wären - legt man das Bruttoinlandsprodukt von 2015 in Höhe von rund drei Billionen Euro zugrunde - Einbußen von mindestens 24 Milliarden Euro.
Dr. Michael Fuchs, CDU-Abgeordneter im Deutschen Bundestag und stellvertretende Fraktionsvorsitzender der CDU wird am 26. Februar auch vor diesem Hintergrund als Gast der Europa-Union Mayen-Koblenz über „Zentrale Aufgaben der deutschen und europäischen Politik 2016“ sprechen. Fuchs, in der Berliner Politik mit zuständig für Wirtschaft, Energie, Mittelstand und Tourismus, aber auch Ehrenpräsident des Bundesverbands des Deutschen Groß- und Außenhandels, kennt die Zahlen sicherlich: Welche Wege aus der Krise sieht er, sieht man in seiner Fraktion, in der Koalition in Berlin?
Die Europa-Union fragt: Ist die Abschottung, sind die Grenzkontrollen und der Rückzug auf nationalstaatliche Handlungsmöglichkeiten nicht die einzig verbliebenen Möglichkeiten? Hat Fuchs als Wirtschaftsfachmann schon Einblick in die TTIP-Unterlagen gehabt? W
Die Europa-Union lädt am 26. Februar um 19 ins „Brauhaus“ am Neutor in Mayen und freut sich auf Gäste und lebhafte Diskussionen. Pressemitteilung des
Kreisverbands Mayen-Koblenz
der Europa-Union
