Allgemeine Berichte | 26.04.2019

Kath. Familienbildungsstätte Neuwied informiert

Wege zum regulären Arbeitsmarkt

Christin Janzen, Mitarbeiterin der Rhein-Mosel-Werkstatt, gelingt der Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt bei der Kath. Familienbildungsstätte Neuwied

Ein gelungenes Projekt: Rhein-Mosel-Werkstatt und Familienbildungsstätte fördern berufliche Talente und ebnen damit den Weg auf den ersten Arbeitsmarkt. Im Bild (v. l. n. r.): Marita Kirst, Ausbilderin bei der Kath. Familienbildungsstätte, Christin Janzen, Mitarbeiterin der Rhein-Mosel-Werkstatt, Clara Adams, Angestellte im Integrationsmanagement, Nils Zimmermann, Geschäftsführender Leiter der Kath. Familienbildungsstätte. Foto: Familienbildungsstätte Neuwied

Neuwied. Menschen und Arbeitsmärkte sind so vielfältig wie das Leben, denn nicht immer sind die vorgegebenen Strukturen die richtigen für den Einzelnen. Daher haben sich bereits im vergangenen Jahr zwei Träger am Mittelrhein darauf verständigt, gemeinsam Talente zu fördern.

Den Auftakt hierzu machte die Mitarbeiterin der Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen Christin Janzen. Sie absolvierte eine Erprobung bei der Familienbildungsstätte, um den ersten Arbeitsmarkt im Bereich Hauswirtschaft kennenzulernen.

„Unsere Idee war es, Mitarbeiter von Werkstätten in unserem Tagungshaus zu beschäftigen, um ihnen damit den Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern.“, berichtet Nils Zimmermann, Geschäftsführender Leiter des Trägervereins in Neuwied. Hierzu sieht der Sozialversicherungsträger die Möglichkeit vor, dass Menschen mit Behinderungen einen ausgelagerten Arbeitsplatz in der Wirtschaft haben, jedoch von der Werkstatt weiter betreut und begleitet werden.

Zudem gibt es seit einigen Jahren das erfolgreiche „Budget für Arbeit“, bei dem der Sozialversicherungsträger dem Arbeitgeber einen Lohnkostenzuschuss für Anleitung und Begleitung am Arbeitsplatz von bis zu 75 Prozent erstattet. Für Christin Janzen ist die Erprobung nach fast drei Monaten zunächst einmal abgeschlossen.

„Es war interessant, aber noch nicht das Richtige für mich. Deshalb gehe ich zurück in die Werkstatt und gucke weiter, was mir gefällt.“, sagt sie und trifft damit den Nagel auf den Kopf:

„Dazu sind Erprobungen da: bevor es ernst wird, kann der Mitarbeiter zunächst einmal schauen, ob er für eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt geeignet ist und ob die Arbeit zu ihm passt.“, bestätigt Clara Adams, Angestellte im Integrationsmanagement der Rhein-Mosel-Werkstatt.

Weitere Informationen zu Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen:

www.rmw-koblenz.de sowie www.fbs-neuwied.de

Ein gelungenes Projekt: Rhein-Mosel-Werkstatt und Familienbildungsstätte fördern berufliche Talente und ebnen damit den Weg auf den ersten Arbeitsmarkt. Im Bild (v. l. n. r.): Marita Kirst, Ausbilderin bei der Kath. Familienbildungsstätte, Christin Janzen, Mitarbeiterin der Rhein-Mosel-Werkstatt, Clara Adams, Angestellte im Integrationsmanagement, Nils Zimmermann, Geschäftsführender Leiter der Kath. Familienbildungsstätte. Foto: Familienbildungsstätte Neuwied

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