Kirche in Adendorf von weihnachtlichen Klängen erfüllt
Weihnachtskonzert „Ein Licht“ zog Zuhörer in seinen Bann
Künstler sangen und musizierten stimmungsvoll
Wachtberg-Adendorf. Am Nachmittag des 18. Dezember erlebten die Besucher des Weihnachtskonzertes „Ein Licht“ in der Adendorfer Kirche Sankt Margaretha einen außergewöhnlichen Ohrenschmaus. Die professionelle Sängerin und Gesangspädagogin Wibke Anton sang und rezitierte während des Konzerts in Begleitung von Teresa Simone, Dorothee Simone, Claus Kratzenberg und Antonia Koch zur Vorweihnachtszeit passende Stücke von Händel und Bach. Teresa Simone überzeugte mit gut abgestimmtem Geigenspiel, das den großen Meistern der Musik gerecht wurde.
Am Klavier erlebte man Claus Kratzenberg, wie Wibke Anton ihn zu Beginn des Konzertes beschrieben hatte: Jedem Stück verlieh er seine besondere Note, die er immer wieder neu und immer wieder zum Anlass des Konzerts passend interpretierte. Eindrucksvoll lebendig erklang zur Stimme von Wibke Anton die Flöte von Dorothee Simone. Eine besondere Darbietung erlebten die Zuhörer mit Antonia Koch, die erst seit einem halben Jahr Gesangsunterricht nimmt und mit ihren stimmlichen Qualitäten in dieser Zeit bereits zu erster Konzertreife gelangte. Die Akustik des rund 500 Jahre alten historischen Gebäudes schenkte den musikalischen Darbietungen einen erhebenden Klang, dessen Stimmung die Besucher in ihren Bann zog.
Nicht nur dem reinen Ohrenschmaus, sondern auch dem eigenen Wunsch nach musikalischem Schaffen des Publikums trug das Konzert Rechnung. Zu den beiden bekannten Stücken „O du fröhliche“ und „Ihr Kinderlein kommet“ lagen die Texte aus, sodass man diese Lieder mit der eigenen Stimme klangvoll mitgestalten konnte.
Wibke Anton dankte eingangs der Gemeinde, die bei der Organisation des Konzerts unterstützt hatte, sowie der katholischen Kirchengemeinde, die auch in diesem Jahr wieder die Kirche Sankt Margaretha in Adendorf für das Konzert zur Verfügung gestellt hatte. Insbesondere teilte sie mit vielen Besuchern die Erinnerung an Rainer Engberding, der die Tradition dieses Konzerts mit ins Leben gerufen hatte.
Foto: Chris Weber
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