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Tagestour des Obst- und Gartenbauvereines

Weinbau und Fischfang an der Mosel

Weinbau und Fischfang an der Mosel

Knapp 40 Mitglieder erkundeten die Besonderheiten der Mosel an diesem schönen und gelungenen Tagesausflug. Foto: privat

13.06.2019 - 09:22

Neuwied. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagestour des Obst- und Gartenbauvereines um 10 Uhr an der Maria-Himmelfahrt-Kirche in Gladbach.

Nachdem alle Mitfahrenden im Bus der Firma Welter Platz genommen hatten, begrüßte der 1. Vorsitzende, Friedhelm Weißenfels, alle recht herzlich und dankte unter anderem dem Ehepaar Giselinde und Conny Blenz, die auch an der Organisation der Fahrt beteiligt waren. Anschließend informierte er über den geplanten Tagesablauf.

Der froh gelaunte und vertraute Busfahrer Wolfgang fuhr mit der Gruppe dann in Richtung Treis-Karden. Dort sollte der Weinbau, die Geschichte des Weingutes Blenz und der Fischfang in der Mosel näher begutachtet werden.

Im Weingut Blenz angekommen, wurde die Gruppe von Gastgeber Jörg Blenz und seinen beiden Helferinnen mit einem gekühlten Gläschen Dornfelder herzlich begrüßt.

Dort durchlief man einige Stationen der einzelnen Weinsorten, die auch mit Bildern der einzelnen Rebsorten und auch privaten Fotos des Weingutes und Fischerei Blenz, aus früheren Zeiten, kenntlich gemacht wurden. Selbstverständlich verwöhnte der Winzer die Besucher bei jeder Station mit den vielfältigen Kostproben - sogar schon mit dem frisch abgefüllten 2018er Jahrgang. Im Hof zeigte Herr Blenz dann, wie ein eigens für die Gruppe bestellter Räucherer frische Forellen räuchert, wobei der Räucherofen mit alten Weinstöcken befeuert wurde.

Auch bei dem gemeinsamen Mittagessen an einer langen Tafel vor Ort ließ es sich Jörg Blenz nicht nehmen, uns mit diversen Weinsorten zu verwöhnen. Seine Erzählungen rund um den Weinanbau und Fischfang waren sehr informativ und kurzweilig. Immer wieder zwischendurch kredenzte der Winzer diverse Liköre - die das Herz aller Frauen direkt eroberten. Der 1. Vorsitzende hatte alle Mühe, die lustige Runde zur Weiterfahrt zu bewegen.

Von dort nahmen die Mitglieder die Fahrt wieder auf und fuhren in das Flaumbachtal zum Kloster Engelport, welches im kommenden Jahr sein 800-jähriges Bestehen feiert.

Dort hatten sie die Ehre, dass der Prior und Kirchenrektor Richard von Menshengen sie persönlich rund um und im Kloster herumführte und über die Geschichte und das heutige Leben im Kloster erzählte. Für die Teilnehmer war es eine interessante Neuigkeit, dass im 14. Jahrhundert eine Verbindung zu den Prämonstratenserinnen von Wülfersberg bestand.

Bei anschließendem Kaffee und Kuchen wurden in gemütlicher Runde noch nachhaltige Eindrücke und Informationen ausgetauscht. Der Nachhauseweg führte dann an der Mosel entlang in Richtung Heimat und ein gelungener Tag neigte sich dem Ende zu.

Auch die nächste Veranstaltung ist schon geplant: das „Erntedankfest“ am Samstag, 5. Oktober, beim „Annemie“ in Gladbach mit einem leckeren Essen, Verlosung, Prämierung „der schwersten Rote Beete“, Rätsel und dem Haus- und Hofmusikanten Thomas.

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Kommentare
René Bringezu:
Herr Kowallek, Die Hauptsatzung soll wie folgt geändert werden: § 1 Oberbürgermeister, Beigeordnete (1) Die Stadt Neuwied hat neben den hauptamtlichen Oberbürgermeister zwei hauptamtliche Beigeordnete. (2) Der erste hauptamtliche Beigeordnete führt die Amtsbezeichnung "Bürgermeister" Vorher waren es "nur" der Bürgermeister und die beiden ehrenamtlichen Beigordneten. Bitte informieren Sie sich bevor Sie ihre "Meinung" streuen.
Siegfried Kowallek:
Die Neuwieder sprachen sich beim Bürgerentscheid nicht gegen einen dritten hauptamtlichen Beigeordneten aus, sondern gegen einen zweiten. Somit kandidierte dann ein SPD-Mann, Michael Mang, erfolgreich gegen den Vorschlag der CDU für den demzufolge einen (in Wirklichkeit immer noch!) unstrittigen hauptamtlichen Beigeordnetenposten. Als Mang nach Jan Einigs Wahl zum Oberbürgermeister absprachegemäß Bürgermeister wurde, kam es zur Verlegenheitslösung der zwei ehrenamtlichen Beigeordneten bis zur Kommunalwahl, was mit einer Wirkung des Bürgerentscheids überhaupt nichts zu tun hatte, sondern mit dem schwierigen GroKo-Binnenverhältnis und vielleicht auch mit der strategisch-taktischen Inkompetenz der Neuwieder SPD; denn hätte man nach Einigs Wahl zum OB einen anderen sozialdemokratischen Bürgermeisterkandidaten durchgebracht, wäre Mang hauptamtlicher Beigeordneter geblieben und die SPD hätte im Stadtvorstand eine Mehrheit. Da ein Oberbürgermeister und ein Bürgermeister nicht gleichzeitig Beigeordnete sind, können die drei Fraktionsvertreter Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis 90/Grüne) und Arno Jacobi (FWG) somit in ihrem Papaya-Koalitionsvertrag überhaupt keinen „weiteren“ hauptamtlichen Beigeordneten für die Stadt ausgehandelt haben. 0 + 0 + 1 ist immer noch 1 (ein Beigeordneter) und nicht 3, es sei denn, die Alternative für Deutschland mutiert jetzt zur Alternative für neue Rechenkünste. Siegfried Kowallek, Neuwied
Uwe Klasen:
Wer, wie ATTAC, sich als Nebenregierung aufführt, ohne eine demokratische Legitimation zu besitzen, dem wurde zu Recht die Gemeinnützigkeit aberkannt!
Uwe Klasen:
Besonders Perfide und Unsozial ist doch, dass von den Bruttoerhöhungen bei vielen Rentnern nicht viel ankommt, denn mit jeder Rentenerhöhung nimmt der Staat mehr Steuern ein und noch mehr Rentner werden in den kommenden Jahren durch Rentenerhöhungen in die Steuerpflicht hineinrutschen!
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