Allgemeine Berichte | 13.06.2019

Tagestour des Obst- und Gartenbauvereines

Weinbau und Fischfang an der Mosel

Knapp 40 Mitglieder erkundeten die Besonderheiten der Mosel an diesem schönen und gelungenen Tagesausflug. Foto: privat

Neuwied. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagestour des Obst- und Gartenbauvereines um 10 Uhr an der Maria-Himmelfahrt-Kirche in Gladbach.

Nachdem alle Mitfahrenden im Bus der Firma Welter Platz genommen hatten, begrüßte der 1. Vorsitzende, Friedhelm Weißenfels, alle recht herzlich und dankte unter anderem dem Ehepaar Giselinde und Conny Blenz, die auch an der Organisation der Fahrt beteiligt waren. Anschließend informierte er über den geplanten Tagesablauf.

Der froh gelaunte und vertraute Busfahrer Wolfgang fuhr mit der Gruppe dann in Richtung Treis-Karden. Dort sollte der Weinbau, die Geschichte des Weingutes Blenz und der Fischfang in der Mosel näher begutachtet werden.

Im Weingut Blenz angekommen, wurde die Gruppe von Gastgeber Jörg Blenz und seinen beiden Helferinnen mit einem gekühlten Gläschen Dornfelder herzlich begrüßt.

Dort durchlief man einige Stationen der einzelnen Weinsorten, die auch mit Bildern der einzelnen Rebsorten und auch privaten Fotos des Weingutes und Fischerei Blenz, aus früheren Zeiten, kenntlich gemacht wurden. Selbstverständlich verwöhnte der Winzer die Besucher bei jeder Station mit den vielfältigen Kostproben - sogar schon mit dem frisch abgefüllten 2018er Jahrgang. Im Hof zeigte Herr Blenz dann, wie ein eigens für die Gruppe bestellter Räucherer frische Forellen räuchert, wobei der Räucherofen mit alten Weinstöcken befeuert wurde.

Auch bei dem gemeinsamen Mittagessen an einer langen Tafel vor Ort ließ es sich Jörg Blenz nicht nehmen, uns mit diversen Weinsorten zu verwöhnen. Seine Erzählungen rund um den Weinanbau und Fischfang waren sehr informativ und kurzweilig. Immer wieder zwischendurch kredenzte der Winzer diverse Liköre - die das Herz aller Frauen direkt eroberten. Der 1. Vorsitzende hatte alle Mühe, die lustige Runde zur Weiterfahrt zu bewegen.

Von dort nahmen die Mitglieder die Fahrt wieder auf und fuhren in das Flaumbachtal zum Kloster Engelport, welches im kommenden Jahr sein 800-jähriges Bestehen feiert.

Dort hatten sie die Ehre, dass der Prior und Kirchenrektor Richard von Menshengen sie persönlich rund um und im Kloster herumführte und über die Geschichte und das heutige Leben im Kloster erzählte. Für die Teilnehmer war es eine interessante Neuigkeit, dass im 14. Jahrhundert eine Verbindung zu den Prämonstratenserinnen von Wülfersberg bestand.

Bei anschließendem Kaffee und Kuchen wurden in gemütlicher Runde noch nachhaltige Eindrücke und Informationen ausgetauscht. Der Nachhauseweg führte dann an der Mosel entlang in Richtung Heimat und ein gelungener Tag neigte sich dem Ende zu.

Auch die nächste Veranstaltung ist schon geplant: das „Erntedankfest“ am Samstag, 5. Oktober, beim „Annemie“ in Gladbach mit einem leckeren Essen, Verlosung, Prämierung „der schwersten Rote Beete“, Rätsel und dem Haus- und Hofmusikanten Thomas.

Knapp 40 Mitglieder erkundeten die Besonderheiten der Mosel an diesem schönen und gelungenen Tagesausflug. Foto: privat

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