Allgemeine Berichte | 01.04.2016

Jetzt für einen Freiwilligendienst in der Flüchtlingsarbeit melden

Welchen Beruf möchte ich erlernen, was will ich studieren?

Koblenz.Jungen Frauen und Männern, die sich diese und ähnliche Fragen stellen, bietet das Jugendamt der Stadt Koblenz einen Freiwilligendienst zu machen um entsprechende Orientierung zu finden. Die Freiwilligen bekommen einen Einblick in den Arbeitsalltag, unterstützen das Fachpersonal, sammeln Erfahrungen im Umgang mit geflüchteten jungen Menschen und Familien und können sich beruflich orientieren.

So sind momentan Stellen bei den städtischen Kindertagesstätten Zauberland Rübenach und Pusteblume Neuendorf zu besetzen. Aufgabenbereich ist hier die Begleitung der Kinder während der Eingewöhnungsphase und im Gruppenalltag, Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte bei Sprachförderung, Elternarbeit und Schwerpunktangeboten. Eine weitere Stelle gibt es beim Spielmobil. Hier geht es um Angebote für Kinder in den Asylbewerberunterkünften. Die Einsätze müssen geplant und durchgeführt werden. Es gilt die Fachkräfte zu unterstützen und aktiv in der Gestaltung der Freizeitangeboten mitzuarbeiten. Zwei Stellen sind beim allgemeinen Sozialdienst des Jugendamtes derzeit frei. Hier sind die jungen Flüchtlinge, die in Koblenz aufgenommen werden, zu betreuen. Dazu gehört die Klärung des Verbleibs bzw. späterer Anschlusshilfen die Zusammen mit der Fachkraft geplant werden. Wesentlich ist jedoch die Begleitung bei lebenspraktischen Vorgängen, Vermittlung eines Sprachkurses, Kontakt zu Schule und neuer Unterkunft, Begleitung beim Einkauf und anderes mehr. Die Freiwilligen erhalten ein monatliches Taschengeld, die Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen, der Kindergeldanspruch bleibt während des Dienstes ggf. bestehen. Am Ende des Jahres erhalten die jungen Leute ein Zertifikat und ein Zeugnis. Währendes des Dienstes erfolgt eine intensive pädagogische Begleitung durch den Träger des BFD, zum Beispiel die Sozialen Lerndienste im Bistum Trier, unter anderem in Form von Seminaren.

Pressemeldung der Stadt Koblenz

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