Allgemeine Berichte | 10.04.2018

Marienkrankenhaus Cochem veranstaltet

Wenn die Knochen spröde werden

Informationsveranstaltung über Osteoporose am 18. April

Cochem. Das Marienkrankenhaus Cochem lädt am Mittwoch, 18. April, um 18.30 Uhr zur Informationsveranstaltung „Osteoporose und Gelenkersatz“ ein. Referent Dr. med. Bernd Vollrath, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, klärt Betroffene und Interessierte in den Räumen der Krankenpflegeschule über die Entstehungsfaktoren, die Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten der Erkrankung auf. „Im Alter von etwa 40 Jahren setzt bei den meisten Menschen ein normaler altersbedingter Abbau von Knochenmasse ein. Bei der Osteoporose ist der Verlust der Knochensubstanz mitunter stark beschleunigt. Der Volksmund spricht deshalb von einem regelrechten Knochenschwund. Die verminderte Knochendichte begünstigt dann Frakturen, die gehäuft am Oberschenkelhalsknochen, dem Arm oder an den Wirbelkörpern auftreten“, erklärt Dr. Vollrath.

In Deutschland leben etwa 6 Millionen Menschen mit einer messbaren Osteoporose. Jährlich sind 220.000 frische Wirbelbrüche und 130.000 Schenkelhalsfrakturen auf die Erkrankung des Skelettsystems zurückzuführen. Der Häufigkeitsgipfel wird zwischen dem 4. und 5. Lebensjahrzehnt erreicht. Frauen sind mehr als doppelt so häufig wie Männer betroffen, da sie feinere Knochen besitzen und ihr Körper nach den Wechseljahren immer weniger von dem knochenschützenden Hormon Östrogen produziert.

Neben den unabänderlichen Faktoren, wie Lebensalter und Geschlecht gibt es aber auch beeinflussbare Faktoren der Krankheitsentstehung. „Mit einer gesunden Lebensweise kann das Skelett geschützt und selbst eine erblich bedingte Osteoporose hinausgezögert werden. Hat sich die Erkrankung bereits manifestiert, kann man medikamentös die Knochenstabilität wiederherstellen und eine Schmerzlinderung erreichen“, ergänzt der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Weitere Informationen finden sich unter www.marienkrankenhaus-cochem.de

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