Funkencorps Blau-Gold Leubsdorf zog ins Manöver
Wettstreit um die Königsschärpe
Neben einer gemütlichen Bahnfahrt warteten auch knifflige Aufgaben
Leubsdorf. Am vergangenen Wochenende fand das diesjährige Manöver des Funkencorps Blau-Gold Leubsdorf statt. Bereits am frühen Morgen begrüßte der erste Vorsitzende und Kommandant Alfons Schriek 18 Funken im „Alten Schwimmbad“ in Bad Hönningen.
Gestartet wurde mit einem zünftigen Frühstück, bei dem bereits erste Qualitäten beim Schätzen winziger Metallteile gefragt waren. Danach ging es nach einem kurzen Fußmarsch zur Rheinfähre auf die linke Rheinseite. Hier wartete bereits die Brohltalbahn. Ganz entschleunigt beförderte der Vulkan-Express die Teilnehmer in Richtung Endstation Engeln. Dort und während der Rückfahrt ergaben sich weitere, wie immer nicht immer ernst zu nehmende Herausforderungen an den künftigen Manöverkönig. So verzweifelte der eine oder andere beim Stapeln von Sechskantmuttern oder beim Einfangen von Tischtennisbällen mit Pappbechern. Beim allseits beliebten Karnevalsquiz bissen sich einige der Funken in diesem Jahr die Zähne aus.
Vor dem abendlichen Grillbüffet in Schmiddi’s Biergarten in Brohl entschieden die letzten Disziplinen, wer die begehrte Trophäe später in Händen halten durfte. Die nun beginnende Punkteauswertung endete traditionell mit dem Ausruf: „Wir haben ihn!“ Kommandant Alfons Schriek ehrte zunächst die neuen Preisträger der Punktbesten-Pokale. Bei den Aktiven erreichte Jürgen Runkel, bei den Passiven Günter Frevel die höchste Punktzahl. Das allseits begehrte Schlusslicht des Punktschlechtesten durfte Neumitglied Jürgen Illigens mit nach Hause nehmen. Nur 34 Punkte entfernt von der getippten Zahl des Vorjahres-Königs lag Willi Schüller und war somit der neue Manöverkönig. Voller Stolz nahm er die Schärpe entgegen und kündigte an, das Manöverfrühstück am Karnevalssonntag selbstverständlich in seiner Heimatstadt Bad Hönningen abzuhalten.
In hartem Wettstreit eroberte Willi Schüller die Schärpe des Manöverkönigs.
