Allgemeine Berichte | 06.06.2018

Beitritt der Verbandsgemeinde Vordereifel zur Kooperation Eifeler Mühlsteinrevier

Wichtiger Schritt zur gemeinschaftlichen Bewerbung

Ziel ist eine Anerkennung der historischen Mahl- und Mühlsteinbrüche zwischen Mayen und Mendig als UNESCO-Welterbe

V.l.: Ortsbürgermeister Thomas Braunstein, Bürgermeister Alfred Schomisch, Oberbürgermeister Wolfgang Treis und Bürgermeister Jörg Lempertz.VG Vordereifel

Mendig. Die Verbandsgemeinde Vordereifel gehört nun ebenfalls der Arbeitsgemeinschaft „Welterbe Eifeler Mühlsteinrevier“ an. Ziel dieses Projekts ist eine Anerkennung der historischen Mahl- und Mühlsteinbrüche zwischen Mayen und Mendig als UNESCO-Welterbe.

Vereinbarung unterzeichnet

Zur Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung fanden sich der Oberbürgermeister der Stadt Mayen, Wolfgang Treis, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel, Alfred Schomisch, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz und der Ortsbürgermeister von Kottenheim, Thomas Braunstein, im Rathaus der Verbandsgemeinde Vordereifel ein. Der Bürgermeister der Stadt Mendig, Hans-Peter Ammel und der Ortsbürgermeister von Ettringen, Werner Spitzley, waren an diesem Termin leider verhindert und unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung nachträglich.

Nach dem Beitritt der Ortsgemeinden Ettringen und Kottenheim zur Arbeitsgemeinschaft im vergangenen Jahr stellt die Beteiligung der Verbandsgemeinde Vordereifel als Kooperationspartner einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem UNESCO-Welterbe dar.

Einzigartiges Bergbaurevier

Im Arbeitstitel des Projekts „Eifeler Mühlsteinrevier“ spiegelt sich bereits die geografische und gemeindeübergreifende Verortung der einzelnen Abbaugebiete und Industriedenkmäler wider. Im Gebiet zwischen Mayen und Mendig entwickelte sich im Zeitraum von 7.000 Jahren ein einzigartiges Bergbaurevier, in welchem Mühlsteine aus vulkanischer Basaltlava hergestellt wurden. Diese Mühlsteine waren für die Getreideverarbeitung und somit für die Nahrungsproduktion des Menschen von entscheidender Bedeutung.

Aufgrund der vielen historisch-kulturellen Gemeinsamkeiten ist eine gemeinschaftliche Bewerbung der involvierten Kommunen um den Welterbe-Titel naheliegend und erforderlich. Die Kooperationspartner freuen sich auf eine gute und ambitionierte Zusammenarbeit.

Pressemitteilung Verbandsge-

meindeverwaltung Mendig

V.l.: Ortsbürgermeister Thomas Braunstein, Bürgermeister Alfred Schomisch, Oberbürgermeister Wolfgang Treis und Bürgermeister Jörg Lempertz.Foto: VG Vordereifel

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