Allgemeine Berichte | 16.09.2016

„Internationaler Kochtopf“ in Bad Hönningen

Wie Integration gelingen kann

Neben vielfältigen Kochkursen gab es auch Informationen zur Stellung der Frau in Deutschland

Jeden zweiten Freitag im Monat treffen sich Frauen unterschiedlicher Nationen, um gemeinsam zu kochen. privat

Neuwied. Jeden zweiten Freitag im Monat findet unter Leitung der Flüchtlingskoordinatorin Barbara Schmitz, in den Räumen der evangelischen Kirchengemeinde Bad Hönningen der „Internationale Kochtopf“ statt. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Helferinnen kochen monatlich Frauen unterschiedlicher Nationen verschiedene Gerichte. Die Frauen stellen ihre nationale Hausmannskost vor. An einer langen Tafel wird gemeinsam das Essen vorbereitet und später in gemütlicher Runde verköstigt. Hier findet ein reger Austausch unter den Frauen statt. Zum internationalen Kochabend wird neben dem Kochtopf und dem Kochlöffel auch hin oder wieder der Kugelschreiber geschwungen. Zum vergangenen Treffen konnte die Flüchtlingskoordinatorin, neben der Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinde Bianca Theisen, auch eine Mitarbeiterin der Interventionsstelle der Caritas Neuwied willkommen heißen. Als Ansprechpartner stehen sie den Frauen unter anderem bei Konflikten in engen sozialen Beziehungen zur Verfügung. In großer Runde haben die Frauen mehr über die Stellung der Frau in Deutschland erfahren. Dabei wurden ihnen Rechte und Pflichten einer Frau näher gebracht. Erläuterungen von Vollzugsmaßnahmen bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen und Infomaterialien mit allen wichtigen Kontaktdaten soll den Frauen als ständiger Wegbegleitung dienen und wurde gerne angenommen.

An einer langen Tafel werden nicht nur schmackhafte Gerichte verköstigt, es bleibt auch Zeit für angeregte Gespräche.

An einer langen Tafel werden nicht nur schmackhafte Gerichte verköstigt, es bleibt auch Zeit für angeregte Gespräche.

Jeden zweiten Freitag im Monat treffen sich Frauen unterschiedlicher Nationen, um gemeinsam zu kochen. Fotos: privat

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