Autorenlesung mit Willibert Pauels
„Wie ich meine Depression überwunden habe“
Am Montag, 2. Mai, in Kruft
Kruft. Wenn einem Karnevalisten das Lachen vergeht, ist das nicht witzig. Wenn ein erfolgreicher und bekannter Karnevalist aber seine Depression wirksam bekämpft und mit dieser Krankheit offen umgeht, kann das, bei aller Traurigkeit, tatsächlich komisch sein. Willibert Pauels, „ne Bergische Jung“ im Kölner Karneval, hat eine „Eiszeit der Seele“ hinter sich. Nicht nur eine vorübergehende depressive Verstimmung, sondern eine handfeste Depression, die ihn schließlich in eine Klinik brachte. Kaum zu glauben bei einem Menschen, der andere so meisterhaft zum Lachen bringt. Pauels erzählt mit einer außergewöhnlichen Offenheit von dem „schwarzen Hund“, so nennt er seine Depression, von Diagnosen, seiner Umgebung, von Ärzten, der Therapie, dem Aufenthalt in der Psychiatrie und schließlich von seinem Start in ein neues, anderes Leben. Und er wäre nicht der erfolgreiche Karnevalist, wenn er nicht auch hier Witze und Anekdoten zum Schmunzeln einbauen würde. Die Autorenlesung findet am Montag, 2. Mai, um 19 Uhr im Kath. Pfarrheim St. Dionysius, An der Kirche in 56642 Kruft statt. Eintritt: 5 Euro (nur Abendkasse). Die Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsangebot der Kirchengemeinde St. Dionysius, dem Deutschen Roten Kreuz Mayen-Koblenz, dem Pflegestützpunkt Mendig/Pellenz und der Ortsgemeinde Kruft.
