Allgemeine Berichte | 02.10.2019

Bürgerverein Meckenheim e.V.

Wie kam das Glas nach Rheinbach?

Die Mitglieder des Bürgervereins Meckenheim vor dem Glasmuseum Rheinbach. Foto: privat

Meckenheim. Dieser Frage gingen 26 Mitglieder des Meckenheimer Bürgervereins im Rahmen einer sachkundigen historischen Führung durch die Altstadt der Glasstadt nach. Die Herstellung von Glas lässt sich für Rheinbach schon für die Römerzeit nachweisen, wie archäologische Ausgrabungen z. B. in Flerzheim belegen. Zu einem Zentrum der Glasindustrie wurde die Stadt allerdings vor 70 Jahren. Die Vertreibungen nach dem zweiten Weltkrieg führten dazu, dass Glasbläser aus der Gegend von Steinschönau (Sudetenland/Nordböhmen) in Rheinbach gute Aufnahme fanden und sich hier niederließen. Rheinbach war zu dieser Zeit zu fast 70% zerstört und sah mit der Ankunft der Glasfacharbeiter die Möglichkeit zum Aufbau einer umweltfreundlichen Industrie und zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Bereits 1948 fand die Grundsteinlegung für die erste Glasfachschule statt, die Glasproduktion mit zeitweise mehr als 25 Fachbetrieben nahm Fahrt auf. Heute sind nur noch wenige Spuren dieser Entwicklung in der Altstadt zu erkennen. Gewahrt wird die Tradition der Glasbearbeitung jedoch – neben der Glasfachschule – im städtischen Glasmuseum, das im Jahr 2018 sein 50 jähriges Jubiläum feiern konnte. Neben der Präsentation von prachtvollen Glasobjekten, kann man im sogenannten „Sudetenzimmer“ anhand von alten Fotos, Berichten und Dokumenten noch einmal die Zeit des Neubeginns nachvollziehen.

Die Mitglieder des Bürgervereins Meckenheim vor dem Glasmuseum Rheinbach. Foto: privat

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