Werkstattrat des Heinrich-Hauses diskutiert mit Mario Dieninghoff von der Agentur für Arbeit
Wie kann Inklusion langfristig gelingen?
Neuwied. Wie können Menschen mit Behinderung einen für sie passenden Arbeitsplatz finden? Welche Unterstützungs-Möglichkeiten bietet die Agentur für Arbeit? Und wie kann Inklusion langfristig gelingen? Diese und viele weitere Fragen diskutierten Mitglieder des Werkstattrates Heinrich-Haus jetzt mit Mario Dieninghoff. Der Leiter des Teams berufliche Rehabilitation und Teilhabe der Agentur für Arbeit Neuwied war ins Berufsbildungswerk des Heinrich-Hauses gekommen, um sich mit Alexander Helbig (Vorsitzender des Werkstattrates), Frank Mägdefessel (Stellvertretender Vorsitzender), Bernd Hecker (Vertrauensperson) und Frauke Pischl als Werkstattleitung auszutauschen.
Der Besuch ist Bestandteil einer Reihe von Diskussionsrunden im Zuge der Aktion der LAG Werkstatträte mit dem Ziel, auf die Situation der Werkstattbeschäftigten in der WfbM aufmerksam zu machen. Die Aktion steht unter dem Motto „Wir verdienen mehr! Gerechtigkeit, Selbstbestimmung Gemeinschaft.“
Gemeinsam mit Mario Dieninghoff wurde vor allem nochmal die Frage in den Fokus gerückt, wie die Agentur für Arbeit bei den Übergängen von Menschen mit Behinderung aus der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen kann. Mario Dieninghoff sieht die Schwerpunkte der Agentur im Bereich der Förderung sowie Sensibilisierung. Arbeitgeber gezielt zu informieren, ist zum Beispiel ein zentraler Auftrag der Agentur für Arbeit. Dies kann in Form von Informationen, Pressearbeit sowie Beratung zur Inklusion erfolgen. Er betonte: „Die Agentur für Arbeit Neuwied setzt sich aktiv für die Inklusion in Neuwied sowie für die Übergänge von Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ein.“ Alexander Helbig begrüßte den gelungenen Austausch und freute sich, dass die Agentur für Arbeit auch für einen zukünftigen Dialog bereit ist.
Pressemitteilung
Heinrich-Haus gGmbH
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