Uwe und Inge Haas überreichen 600 Euro für Patenschule in Lima
Wieder den „Jackpot“ geknackt
Ahrweiler. Nicht zum ersten Mal überreichten der Hausmeister der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus, Uwe Haas, und seine Frau Inge eine beachtliche Spende aus dem sogenannten Jackpot für die Patenschule „Miramar“ in den Slums von Perus Hauptstadt Lima.
Dieses Mal war alles anders
Nur dieses Mal war alles anders: Die ehemalige Schulleiterin und Ärztin der Armenschule, die Ursulinenschwester Erika Stanulla, nahm den Betrag von 600 Euro persönlich entgegen. Für einige Tage war sie zu Gast bei Brigitte Karpstein, die vor über 30 Jahren aufgrund persönlicher Kontakte die Patenschaft angebahnt und sie seitdem betreut hat. Über 30.000 Euro, die in Peru eine bedeutend höhere Kaufkraft haben, konnten schon viel Gutes bewirken, vor allem im Bereich der Schulbildung. Täglich wird aber auch eine warme Mahlzeit gereicht und die Kinder werden medizinisch und wenn nötig, psychologisch betreut. Viele ehemalige Schüler sind bereits an ihre „alte“ Schule zurückgekehrt, um dort sozial oder als Lehrer tätig zu sein.
Pfand- und Rückgabegeld für den guten Zweck
Der kürzlich geleerte Jackpot steht im Kiosk der Ahrweilerer Schule und wird befüllt durch Pfand- und Rückgabegeld, auf das Schüler verzichten, gefundene Münzen und durch den Erlös des Lima-Aktions-Verkaufes von Umweltschutzpapierheften.
„Das Geld wird in Lima dringend gebraucht“, berichtete Madre Erika, „denn der Schulhof muss überdacht werden.“ Durch den Klimawandel bleibt der sonst übliche halbjährige schützende Dauernebel aus, und die intensive Sonne in Äquatornähe brennt nun dauerhaft. Besorgt ist Madre Erika, dass schon viele Kinder Hautkrebs entwickelt haben. I
hren Dank sprach sie allen aus, die bisher durch ihren Einsatz und ihre Spenden geholfen haben, den ihr anvertrauten Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. „Die Schüler in Lima freuen sich, dass man sie in Deutschland nicht vergisst, an ihrem Schicksal Anteil nimmt und sie treu unterstützt.“
