Allgemeine Berichte | 11.10.2019

Naturschutzinitiative e.V. (NI) leistete bereits Soforthilfe, doch die Unterstütz

Wildkatzenkater Akira braucht Hilfe!

Wildkatzenbeobachtungen und Totfunde im Westerwald der Naturschutzinitiative e. V. melden

Der junge Akira hat mittlerweile gute Überlebenschancen,, muss aber vermutlich noch einmal operiert werden.Fotos: NI

Region Westerwald. Der junge Wildkatzenkuder (Kater) Akira wurde benommen und verletzt am Straßenrand im Westerwald gefunden. Erst wurde er für eine Hauskatze gehalten, aber zum Glück wurde eine Wildkatzenexpertin vom Retscheider Hof e.V., mit dem die Naturschutzinitiative e.V. (NI) eng zusammenarbeitet, auf ihn aufmerksam. Der Zustand des kleinen 2,5 kg schweren Kuders war kritisch. Er brauchte eine aufwändige Operation, um die Fraktur seines Ellenbogens zu versorgen.

Akira wird nun von der Wildtierauffangstation Retscheider Hof e.V. gepflegt und muss noch mindestens vier bis sechs Wochen dort verbringen. Die Kosten für die Operation sowie die Nachsorge (Fäden ziehen, Kontroll-Röntgen und eventuell die Entfernung des Implantates) belaufen sich auf ca. 1.500 Euro.

Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) hat die kompetente Wildtierpflegestation bereits mit 500 Euro Soforthilfe unterstützt. Für die weitere Behandlung des Kuders bitten wir alle Leser um ihre Hilfe.

Die Fäden der Operation wurden bereits unter Sedierung gezogen. Laut dem erfahrenen Chirurgen ist die Prognose für Akira gut, da der Kater noch sehr jung ist. In den nächsten Wochen wird eine Kontrolle per Röntgen durchgeführt, bei der dann entschieden wird, was mit den Implantaten passiert. Erfahrungsgemäß müssen sie entfernt werden, weil der junge Kater noch voll im Wachstum ist. Nach seiner Genesung wird er wieder ausgewildert und kann sein Leben in Freiheit verbringen.

Die heimische Wildkatze immer noch auf der roten Liste

Der Retscheider Hof e.V. hat bereits sieben jungen Wildkatzen aus diesem Frühjahr auf die Sprünge geholfen und versorgt derzeit noch elf weitere Wildkatzen bis zu ihrer Auswilderung.

Daher bittet die Naturschutzinitiative e.V. (NI) dringend um weitere Spenden!

Aus dem Westerwald erreichen uns immer wieder Meldungen über Totfunde und Wildkatzenbeobachtungen. Diese Meldungen sind ein wichtiger regionaler Beitrag zur Aktualisierung der Verbreitungskarte der Europäischen Wildkatze.

„Bei der europäischen Wildkatze handelt es sich um eine streng geschützte und FFH-Art, deren Erhaltungszustand dringend zu verbessern ist. Nach wir vor steht sie als gefährdet auf der Roten Liste. Da mindestens die Hälfte aller Wildkatzen Deutschlands in Rheinland-Pfalz leben, hat das Land eine große Verantwortung für diese Tierart. Für die Entwicklung einer stabilen Population dieser europaweit streng geschützten Tierart zählt jede einzelne Wildkatze“, betont Gabriele Neumann, Wildkatzenexpertin der Naturschutzinitiative e.V. (NI).

Bitte unterstützen Sie den kleinen Wildkatzenkater Akira mit Ihrer Spende! Vielen Dank!

Spendenkonto:

Naturschutzinitiative e.V. (NI)

Westerwald Bank eG Hachenburg, Stichwort „Wildkatze Akira“

IBAN: DE83 5739 1800 0011 5018 00

Beobachtungen und Funde melden

Bitte melden Sie der NI Wildkatzenbeobachtungen und auch Totfunde. Hierzu gibt es ein Meldeformular unter „www.naturschutz-initiative.de“. Bitte bringen Sie Fundkatzen nicht in ein Tierheim oder zum Tierarzt, da sie sich dort mit Keimen von Hauskatzen infizieren können.

Wildkatzen Notfallnummer der NI Tel. (01 51) 46 55 88 31.

Spenden an die Naturschutzinitiative e.V. (NI) sind steuerabzugsfähig. Bei einer Spende über 200 Euro erhalten Sie automatisch eine Spendenbescheinigung, darunter gerne auf Wunsch. Bis zu einem Betrag von 200 Euro ist der Überweisungsbeleg für das Finanzamt ausreichend.

Die Jungtiere derWildkatze sind von getigertenHauskatzen für den Laien nicht zu unterscheiden.

Die Jungtiere derWildkatze sind von getigerten Hauskatzen für den Laien nicht zu unterscheiden.

Auch bei den ausgewachsenen Tieren sollten immer Expertenzu Rate gezogen werden. Die Tiere sind immer noch streng geschützt.

Auch bei den ausgewachsenen Tieren sollten immer Experten zu Rate gezogen werden. Die Tiere sind immer noch streng geschützt.

Nach seiner Genesung wird der wildekleine Kerl wieder in die freie Wildbahn ausgewildert.

Nach seiner Genesung wird der wilde kleine Kerl wieder in die freie Wildbahn ausgewildert.

Der junge Akira hat mittlerweile gute Überlebenschancen, , muss aber vermutlich noch einmal operiert werden. Fotos: NI

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