Allgemeine Berichte | 06.07.2022

Ukrainische Schüler und Schülerinnen auch am Martinus-Gymnasium Linz

Willkommen am MGL, willkommen in Linz

Bürgermeister Dr. Faust empfing die SchülerInnen am Linzer Rathaus.  Foto: privat

Linz. Seit einigen Wochen werden insgesamt inzwischen 13 ukrainische Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 17 Jahren am MGL unterrichtet. Inzwischen haben sie sich ganz gut eingelebt und nehmen einerseits am DAZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) teil, folgen aber auch in naturwissenschaftlichen und kreativen Fächern dem Regelunterricht. Natürlich gibt es sprachliche Hürden, aber mit Fleiß und Ausdauer ist es einigen SchülerInnen schon gelungen, gute Fortschritte in der deutschen Sprache zu erreichen. Die Verständigung klappt auch wegen der Nutzung vieler Kommunikationskanäle: Am MGL sind einige russische und ukrainische Kinder, die schon lange in Deutschland leben und immerzu bereitwillig übersetzen, über den „Umweg“ Englisch, und natürlich – ganz analog - mit Händen und Füßen.

Die Schüler nehmen am Unterricht der 5. bis 9. Klassen teil und haben dort sogenannte Paten oder Buddies an die Hand bekommen, die ihnen bei Schwierigkeiten helfen.

Eine Kollegin mit sehr guten Russisch-Kenntnissen, unterstützt bei Elterngesprächen, Frau Temna, eine junge Frau die ebenfalls erst vor kurzem aus der Ukraine kam, hilft bei der Vermittlung der deutschen Sprache.

Um das Gelernte direkt einmal zu „testen“ und auszuprobieren, ging es für die Jugendlichen zu einem Ausflug in die Stadt. Bürgermeister Dr. Faust hatte zu einem kleinen Empfang im historischen Rathaus der Stadt Linz eingeladen und hieß alle herzlich willkommen in der Bunten Stadt am Rhein. Er gab jeder Schülerin und jedem Schüler die Möglichkeit sich selbst vorzustellen und zu erzählen, woher sie/ er kommt. Dabei kam heraus, dass Charkiw, Mariupol, Ternopil und Kiew die Heimatstädte der neuen Schüler sind. Dr. Faust sparte nicht an Lob, als er hörte, wie gut sich die jungen Menschen schon verständigen können. Da blieb es natürlich nicht aus, dass auch er interviewt wurde. „Warum sind Sie Bürgermeister geworden?“, „Was haben Sie vorher gemacht?“, „Gefällt Ihnen Ihr Beruf?“ So eine Auswahl der gestellten Fragen, von denen keine unbeantwortet blieb.

Danach gab der Bürgermeister Einblicke in die Geschichte der Stadt Linz und seiner Vorgänger im Amt, die von ehrwürdigen Gemälden auf die Schüler blickten. Er zeigte sein Büro, die historische Uhr und sogar den Dachstuhl des Alten Rathauses, von dem man einen herrlichen Blick auf den Marktplatz hat. Ein kleiner Höhepunkt der Führung war die Möglichkeit, sich auf die historischen Stühle des ersten Bürgers der Stadt und seiner Ratsherren setzen zu dürfen, worum sich einige SchülerInnen nicht zweimal bitten ließen.

Zum Abschluss und als Erinnerung gab es vom Bürgermeister noch eine Stofftasche mit allerlei Nützlichem und eine Tafel Linzer Fair-Trade Schokolade.

Bürgermeister Dr. Faust empfing die SchülerInnen am Linzer Rathaus. Foto: privat

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