Allgemeine Berichte | 11.01.2019

Frühe Hilfen der Caritas und Jobcenter Mayen-Koblenz schaffen Integration

„Willkommen in Deutschland“

Ein Projekt, das jungen Müttern viel Unterstützung bietet

Die Teilnehmerinnen informierten sich über Bildungs- und Fördermöglichkeiten ihrer Kinder.Privat

Mayen-Koblenz. Um die soziale Integration junger, zugewanderter Mütter geht es beim Kooperationsprojekt „Willkommen in Deutschland“, das vom Jobcenter Mayen-Koblenz und von der Fachstelle Frühe Hilfen im Kreis Mayen-Koblenz, Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., im Herbst 2018 gemeinsam auf den Weg gebracht wurde.

Mit der Unterstützung von Dolmetschern informierten sich die Teilnehmerinnen bei verschiedenen Veranstaltungen über Bildungs- und Fördermöglichkeiten ihrer Kinder, vom Kindergarten über die Schule und Freizeitgestaltung bis hin zu Vereinsaktivitäten. Marc Battenfeld, Jugendkoordinator und Demografiebeauftragter der Verbandsgemeinde Maifeld, gab viele nützliche Tipps. Kinderkrankenschwester Bettina Klasen informierte die Gruppe über das Gesundheitswesen in Deutschland und erklärte, was zu tun ist, wenn das Kind erkrankt.

Caritas-Mitarbeiterin Christa Fröhlich veranschaulichte anhand kleiner Filme, welche Zugangsmöglichkeiten es zu einem Beschäftigungsverhältnis in der Altenpflege gibt. Für eine erfolgreiche Ausbildung seien gute Sprachkenntnisse notwendig, betonte die Referentin.

Begeistert erzählte Lumturije Uka, die aus dem Kosovo kommt und nun in Polch wohnt, den Frauen von ihrem Weg, der sie über ein Praktikum hin zur Anstellung in einer Altenpflegeeinrichtung geführt hat. Die Arbeit mit älteren Menschen und das Zusammenspiel mit ihren Kolleginnen machen ihr viel Freude.

Da es noch viele interessante Themen gibt, hoffen die Teilnehmerinnen auf eine Fortsetzung des Projektes in diesem Jahr. Birgitt Loser-Hees von der Fachstelle Frühe Hilfen dankte beim letzten Treffen im Jahr 2018 der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Sonja Weiler vom Jobcenter Mayen-Koblenz, für die erfolgreiche Kooperation.

Auch sie ist der Meinung: Das Projekt bietet den jungen Müttern eine umfassende Unterstützung an und ermöglicht so eine nachhaltige Integration in Deutschland. Deshalb sollte es unbedingt fortgesetzt werden!

Die Teilnehmerinnen informierten sich über Bildungs- und Fördermöglichkeiten ihrer Kinder.Foto: Privat

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