Traditionelles Dreikönigstreffen der Winzer
Winzer an Rhein und Mosel stellen sich den Herausforderungen
Bürgermeister Bruno Seibeld hatte nach Dieblich geladen
Dieblich. Zum traditionellen Dreikönigstreffen der Winzer und Kellermeister an Rhein und Mosel hatte Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld in den Saal des Hotels Pistono eingeladen, und zahlreiche Vertreter dieses Handwerks waren der Einladung gerne gefolgt.
Seibeld richtete zunächst herzliche Begrüßungsworte an die Anwesenden und machte sie mit der Tagesordnung bekannt. Hauptreferent war in der Folge Önologe Achim Rosch vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Mosel), der sich zunächst mit dem Thema „Leuchtpunkte der Mosel - Projekt Lebendige Weinberge“ beschäftigte und den Anwesenden die zukunftsorientierte Besonderheit dieses Projektes im Sinne der Produktvermarktung detailliert vorstellte. Nachhaltiges Denken und Arbeiten statt kurzfristigem Handeln soll hier den Erfolg bei der Vermarktung, dem Verkauf, dem Umsatz und dem abschließenden Gewinn garantieren. Dabei sollte man Wert darauf legen, den Schwerpunkt als Story (Präsentation) „Ich der Winzer in der Region“ mit dem gesamten Themenfeld vorhandener Angebote den Weinliebhabern und Urlaubern zu vermitteln. Einzubeziehen wäre hier, als As im Ärmel, die gesamte Kulturlandschaft vor der Haustür mit ihrer einzigartigen Vielfalt, in Zusammenarbeit mit den Vertretern des regionalen Tourismus. Rosch zeigte dahingehend Beispiele auf und verband in seinen Ausführungen bezüglich der Präsentation „Lebendige Moselweine“, explizit das Hervorheben von Arten, Sorten, Lebensraum und Vielfalt, was dem Konsumenten das Verständnis für das Ökosystem Weinberg näher bringen und damit weitere Begehrlichkeiten wecken würde.
Aktives Nutzen und die eigenen Möglichkeiten entdecken, darstellen und kommunizieren, sei dabei die Aufgabe der Anbieter. Dann sprach Rosch das Thema Landschaftsgestaltung und die Zusammenarbeit mit Naturerlebnisbegleitern an, die sich in jüngster Vergangenheit, wie man erfreut feststellen konnte, als eine erfolgreiche und gewinnbringende Kooperation mit den Weinbauern offenbart hätten. Beispiel: Kennenlernen der Kulturlandschaft mit einem Naturerlebnisbegleiter und anschließende Weinprobe mit Essen beim Winzer. In diesem Zusammenhang gilt es für die Anbieter auch auf die Hotspots (Leuchtpunkte) der Region mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna in der Kombination Weinberg und Erlebnis Kulturlandschaft einzugehen, was man dem Kunden bereits im Vorfeld präsentieren kann. Das Thema: „Filmprojekte, Hefte und Broschüren“. Diese stehen mit den jeweiligen Hotspots per kostenfreier Vernetzung über den DLR, und somit für den eigenen homepage - Kundenkontakt den Winzern zur Verfügung. Diesbezüglich wies Achim Rosch auch auf die Veranstaltung „Tage der Lebendigen Moselweinberge“ vom 25.-26. Mai diesen Jahres hin, in dessen Rahmen es erneut Exkursionen/Wanderungen zu diversen Hotspots mit dem Alleinstellungsmerkmal „Unsere Moselstory“ gibt. Hier wäre aktives Mitmachen erwünscht. Im Anschluss sprach Rosch die Herausforderungen beim neuen Jahrgang 2018 an, der im wärmsten Jahr (seit den Wetteraufzeichnungen ab 1881) gewachsen ist. Dabei wurden die Reben laut ihm einem wahren Stresstest unterzogen.
Was trotz eines Topjahrgangs beim Ausbau der Weine zu beachten ist, erklärte der Önologe in der Folge. Weitere Referenten waren Wolfgang Haupt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit dem Thema „Schutz geografischer Angaben für deutsche Weine“, sowie Gerd Knebel (Geschäftsführer Weinbauverband), der über Aktuelles vom Weinbauverband berichtete. Abschließend erfolgte die obligatorische Aussprache mit der Winzerschaft, in der unter anderem auch die Hubschrauberspritzung thematisiert wurde.
TE
Önologe Achim Rosch vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Mosel) referierte u.a. über das Thema „Leuchtpunkte der Mosel – Projekt Lebendige Weinberge“.
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