Ringvorlesung an der Hochschule Koblenz:
Wissen für Betriebe sichern
Unternehmer berichten aus der Praxis
Kreis Mayen-Koblenz. Wissen sichern, wenn Mitarbeiter ausscheiden. Wissen sichern, und jedem Mitarbeiter die relevanten Informationen zur richtigen Zeit zur Verfügung stellen. Wissensmanagement wird für Unternehmen immer wichtiger.
Die Hochschule Koblenz veranstaltet mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises eine Ringvorlesung. Unternehmen, die bereits beim Projekt Wissensmanagement mitgewirkt haben, erläutern die praktische Relevanz des Themas für mittelständische Betriebe anhand aktueller Beispiele, konkreter Anwendungen und Erfahrungen.
Dem Thema Wissen kommt sowohl im unternehmensbezogenen als auch im gesellschaftlichen Kontext eine wachsende Bedeutung zu. Insbesondere im Rahmen des demografischen Wandels hat das Bewahren von Wissen im Unternehmen an Bedeutung gewonnen. Dabei lernen die Studierenden die betriebliche Realität des Wissensmanagementprozesses und zusätzlich die Unternehmen der Region kennen.
Am 22. November berichtet Georg Rosenbach vom Backofenhersteller „Heuft Thermo-Oel“ über das gelebte Wissensmanagement im Mittelstand; denn wie der Wissenstransfer von den „Wissensdinos“ an die jüngeren Mitarbeiter gelingen kann, ist essentiell für den Mittelstand. Am 6. Dezember präsentiert Stephan Fincke von Fincke Hygiene die Entwicklung einer integrativen Wissensbasis. Am 13. Dezember folgt dann Toni Steffens von Moritz J. Weig mit der Vorstellung der neuen Weig Academy. Die Academy ist mehr als ein reines Portal für Wissen. Im Zentrum steht das interaktive und kollaborative Lernen. Zum Abschluss informiert am 10. Januar Dr. Thomas Volmar von der RWE Power, wie vorhandenes Betriebswissen trotz Personalabgang zum einen, aber auch aktuelles Wissen der Belegschaft für das Unternehmen gesichert werden kann.
Anmeldung bis einen Tag vor Veranstaltungsbeginn erbeten bei Julianne Wawerda unter Tel. (02 61) 10 84 82 oder per Email an julian-ne.wawerda@wfg-myk.de.
Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Das Thema nimmt auf brisante Art an Relevanz zu. Schaut man auf den demographischen Wandel kann einem nur schwindelig werden, vor allen Dingen mit Hinblick auf den aktuellen Umgang mit Wissen in unserer Gesellschaft. Es braucht ganzheitliche Ansätze um Wissen nicht nur zu speichern sondern auch anzuwenden und zu vermehren. Gerade das wichtige Prozesswissen, oder implizites Wissen bleibt meist noch unberücksichtigt. Sowohl beim Ausscheiden eines Mitarbeiters, wie auch bei Unternehmensübergaben - beides Themen, die unsere Wirtschaft in den nächsten Jahren massiv beschäftigen werden.