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Veranstaltungen in der Vulkanregion Laacher See

Wissenschaftlicher Aufruf zur Beteiligung – „Du kannst forschen!“

Wissenschaftlicher Aufruf zur Beteiligung – „Du kannst forschen!“

04.05.2018 - 14:01

Mainz. Mit dem Projekt „Du kannst forschen“ erwecken die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Römerbergwerk Meurin antike „Küchenmaschinen“ zum Leben: Eine nachgebaute steinerne Handmühle wird auf ihre Lebensdauer und Innovationskraft getestet. Für das Citizen-Science-Projekt wird mithilfe von „Bürgerwissenschaftlern“ ein archäologisches Langzeitexperiment an antiken Maschinen durchgeführt und in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Moderatoren ausgewertet. Teilnehmer/-innen werden derzeit akquiriert.

„Jeder mit Begeisterung für Archäologie und Wissenschaft, der sich zutraut, eine Handmühle aus Basalt – etwa 15kg – über 5 bis 10 Minuten lang zu bedienen, kann mitmachen“, motiviert Projektkoordinatorin Dr. Martina Sensburg zur Teilnahme. „Wir werden in kleinen Gruppen von Mai bis Oktober eine römische mit einer keltischen Handmühle im Hinblick auf ihre Leistungsfähigkeit vergleichen. Auch möchten wir keine reine Vermittlung von archäologischen Fakten, sondern eher die Gelegenheit geben, selbst an wissenschaftlicher Arbeitsweise teilzuhaben“, erläutert Sensburg das Forschungsvorhaben weiter.


„Echte wissenschaftliche Grundsätze und Anforderungen“


Nach einer Schulung sind die Kleingruppen mit bis zu acht Personen gefordert, das Experiment selbständig durchzuführen. Dies bedeutet nicht nur die Auseinandersetzung mit antiken Maschinen, sondern auch Erhebung und Dokumentation von Daten.

Julia Weidemüller, eine der beiden Projektkoordinatorinnen, wird vor Ort die Schulungen durchführen und beschreibt die Ausgangssituation: „Die Forschungsgrundlagen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor Ort geben uns die besten Voraussetzungen für dieses Experiment, das echten wissenschaftlichen Grundsätzen und Anforderungen folgt.

Uns interessieren die Antworten zu Herstellungstechniken und Funktionsweisen antiker Objekte, die wir in der Antiken Technikwelt am Römerbergwerk Meurin immer öfter durch Rekonstruktionen und systematisches Experimentieren analysieren – und dieses Mal sehr gerne mit Bürgerbeteiligung!“


Citizen Science in der Experimentellen Archäologie


Das Projekt wird im Rahmen eines Aktionsplans der Leibniz-Gemeinschaft gefördert: Die acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft, darunter auch das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM), wollen mit dieser Maßnahme ihre besondere Rolle als Orte von Forschung, Bildung und Wissenstransfer stärken. Mit „Du kannst forschen“ soll im Vulkanpark ein neues wissenschaftliches Vermittlungsformat langfristig etabliert werden. Bürger/-innen beteiligen sich an Experimenteller Archäologie im Römerbergwerk Meurin und arbeiten in Gruppenarbeit mit Wissenschaftler/-innen des RGZM.


Mitmachen!


Zeitraum: Mai bis Oktober 2018

Gruppengröße: 4 bis 8 Personen pro Termin, Dauer: 2 bis 2,5 Stunden pro Termin, Unkostenbeitrag: 5 Euro (inkl. Getränk und Eintritt ins Römerbergwerk Meurin)

Mitbringen: festes Schuhwerk, Arbeitskleidung, ggf. Verpflegung

Ort: Römerbergwerk Meurin, Nickenicher Straße (an der B 256), in Kretz - Web: https://dukannstforschen.rgzm.de


Anmelden


Per E-Mail mit ausgewähltem Termin und Ausweichdatum anmelden unter dukannstforschen@rgzm.de oder unter Tel. (0 26 51) 70 06 0-16, Mobil: (01 51) 4 49 90 203 - von Montag bis Mittwoch von 10 bis 18 Uhr,

Termine (jeweils ab 11 Uhr)

Mai: Montag, 21. Mai (Pfingsten)

Juni: Mittwoch, 6. Juni; Sonntag, 17. Juni; Sonntag, 24. Juni; Montag, 25. Juni; Mittwoch, 27. Juni

Juli: Sonntag, 15. Juli; Montag, 16. Juli; Sonntag, 22. Juli; Montag, 23. Juli; Sonntag, 29. Juli; Montag, 30. Juli

August: Sonntag, 5. August; Sonntag, 12. August; Mittwoch, 18. August; Sonntag, 26. August*

September: Sonntag, 2. September; Mittwoch, 5. September; 14. September*

Oktober: Mittwoch, 3. Oktober; Sonntag, 7. Oktober; 8. Oktober

* an diesen Terminen zusätzlich um 14 Uhr

Kontakt Projektkoordination: Dr. Martina Sensburg, Julia Weidemüller M.A., Kompetenzbereich Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte / RGZM, An den Mühlsteinen 7 in 56727 Mayen.

Pressemitteilung der

Tourist-Information Vulkanregion

Laacher See

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Kommentare
juergen mueller:
Das ist alles bekannt Herr Altmaier. Dazu bedarf es keiner Aufklärung. Im Gegenteil, Ihre Argumentation, Bäume seien wichtig für ein gesundes Stadtklima, mutet schon grotesk an und ich empfinde es als eine Verarschung sowie Beleidigung der Intelligenz eines jeden, der sich für Umweltschutz/Klimawandel interessiert, angesichts der Tatsache, dass die Stadt in den letzten Jahrzehnten alles dafür getan hat, Koblenz innerstädtisch zu einer Beton- u. Steinwüste verkommen zu lassen. Beispiele dafür kann ich Ihnen gerne benennen. Der Baum ist KEIN Freund der Stadt.

„Das wird man wohl noch sagen dürfen“

Uwe Klasen:
Soweit hat es die „politische Korrektheit“ gebracht, dass, mit Bezug auf Artikel 5 GG, Menschen solch einen Satz „Das wird man wohl noch sagen dürfen“ ihrer Meinung anfügen oder vorstellen müssen, um ihre eigenen Standpunkt zu rechtfertigen! Anstatt zuzuhören, den anderen und seine Ansicht ernst zu nehmen und auf Augenhöhe, ohne Einschränkungen, zu diskutieren, werden gerade derzeit Menschen, die anderer Meinung sind als die sogenannte, „Mainstreammeinung“ vorschnell in die rechte Ecke verortet oder noch schlimmer dargestellt, diffamiert und Ausgegrenzt, egal welcher politischer Couleur diese Personen anhängen. Die ist absolut Undemokratisch und gehört eher in diktatorische Regierungsformen!

Halbheiten groß geschrieben

juergen mueller:
Der Ratsbeschluss steht - wenn auch nach Meinung der beiden "Sozialdemokraten", von denen einer im Stadtrat sitzt, die Entscheidung unverständlich ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der im Stadtrat vertretene "Ratsmitglied-Duo" gegenteiliger Meinung gewesen ist. Im Nachhinein von Halbwahrheiten zu sprechen und obendrein hinaus zu posaunen:"WIR machen keine halben Fußgängerzonen" ist kontraproduktiv und offenbart eine Selbstüberschätzung, die nicht der Wirklichkeit entspricht.WIR sind erst einmal nichts und wenn WIR im Stadtrat für UNSERE Vorstellungen keine Mehrheit bekommen, dann bleibt es bei dem NICHTS.
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