Menschen entlang der Ahr verbinden sich zu Christi Himmelfahrt im Gebet
Wo wir dem Himmel nah sind
Kreis Ahrweiler. Wenn man Corona etwas Gutes abgewinnen möchte, dann zum Beispiel das: es lehrt Kirche umzudenken. Neue Formen zu entwickeln. Denn Gemeinschaft, wie Kirche sie bislang lebte, geht derzeit nicht.
Was aber Menschen zusammenführt, ist das verbindende Gebet und das gemeinsame Ausstrecken nach Gott. So dachten es sich Gemeindereferentin Mildred Ruppert und Dechant Jörg Meyrer. Zum Christi-Himmelfahrtstag, Donnerstag, 21. Mai werden sie an markanten Punkten rund um die Stadt inspirierende Texte, Gebete und Segensbitten Menschen zum Innehalten einladen. An Aussichtspunkten, Kapellen und besonderen Orten werden unterschiedliche Plakate hängen, auf denen gute Gedanken und ansprechende Gebete und Bitten formuliert sind.
Die Bitte um den Segen für die Erde und die Geschöpfe, gerade in diesen Tagen, ist dabei ein Leitfaden.
Auch die anderen Pfarreiengemeinschaften entlang der Ahr – Altenahr, Adenau und die Grafschaft– sind eingeladen, sich in den Chor der Betenden einzureihen. „Wir hoffen, dass sich viele, viele beteiligen“, so die Initiatoren, „und dass sich so tatsächlich die Gläubigen an der Ahr im Gebet verbinden!“
Unterstützt werden die Seelsorgeteams von den Machern von www.verbundenanderahr.de, der Internetplattform des gesamten Dekanates. Hier finden sich geistliche Impulse für Hausgebete während der Corona-Zeit und viele Informationen. Hier findet sich nun auch eine Übersicht und Karte, wo die Gebetsplakate zu finden sind.
Aber auch die Plakate selber stehen zum Ausdruck hier im Netz, so dass diese auch von anderen ausgedruckt und genutzt werden können. Jede und jeder ist eingeladen, sich auch in Eigeninitiative in die Aktion einzureihen. Es wäre schön, wenn dies auch an info@verbundenanderahr.de gemeldet würde, damit die Info auf einer Karte eingetragen werden kann.
Pressemitteilung des
Dekanates Ahr-Eifel
