Wormersdorfer Dreigestirn proklamiert
Wormersdorf. Nachdem Prinzessin Melanie I. (Saftig) ihren Einzug in die bis auf den letzten Platz besetzte Wormersdorfer Turnhalle richtig ausgekostet hatte, wurde sie vom Publikum mit großem Dank verabschiedet. Die Begeisterung über die Zeit ihrer Regentschaft war ihr deutlich anzumerken.
Sie bedankte sich die Unterstützung durch das närrische Volk, den vielen Spendern und Sponsoren sowie ihrem Verein „Fidele Burgfrauen Wormersdorf“ und verdeutlichte, dass es für sie keine Selbstverständlichkeit war, solch eine wundervolle Session als Prinzessin erleben zu können. Es war ihr eine besondere Herzensangelegenheit sich jetzt bei Wolfgang Winter-Peter von der Leukämie-Initiative Bonn e.V. mit einer persönlichen Spende für ihre Betreuung und die vieler anderer Menschen zu danken. Dieser emotionale Moment wurde von den Anwesenden mit großem Beifall bedacht.
Kurz danach intonierte das Fanfarencorps der Landsknechte Wormersdorf beim triumphalen Einzug des designierten Wormersdorfer Dreigestirn gefühlt 100 Mal den Karnevalsklassiker „Der schmucke Prinz“! Es war ein überwältigender Empfang durch die Narrenschaft, bis die drei endlich auf der Bühne waren!
Auf Bitten der Moderatorin Roswitha Born und des Co-Moderators Dieter (Ditschi) Weber übernahm der Ortsvorsteher Rolf Münch die Vorstellung der Tollitäten.
Diese war dem Grunde nach nicht erforderlich. Denn die drei sind keine „No Names“ im Tomburgort. Sie sind als sportbegeistert bekannt, sind Fans des 1. FC Köln und feiern gerne. Sie haben „Jecken-Gene“ in ihren Familien und sie sind mehr als 30 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr Wormersdorf bis heute noch aktiv.
Danach nahm Rolf Münch die Proklamation zum Prinz Gregor (Zörn), Bauer Stefan (Schaaf) und Jungfrau Rolexa (Marc Müller) vor.
Dabei assistierten ihm Bürgermeister Ludger Banken und dessen Stellvertreter Kalle Kersthold sowie Markus Pütz. Sie überreichten dem Prinzen als Zeichen seiner Würde eine Pritsche, dem Bauern als Zeichen seiner Wehrhaftigkeit den Dreschflegel und den Schlüssel als Symbol für seine Macht über den Tomburgort sowie der Jungfrau den Spiegel, um diesen sich selbst und auch den närrischen Untertanen vorzuhalten.
Nach der Proklamation genossen die drei gemeinsam mit dem Publikum ein abwechslungsreiches Programm mit dem Gardetanz und einem neu konzipierten Showtanz der „Tomburgspatzen“, den Auftritten der Original Tanzgruppe „Kölsch‘ Hännesche“, der Kölschen Partyband „Die Karos“, den „Magic Dancers“ aus Remagen und der Kölsch-Rock-Band „Schmitz Marie“.
Dem mochte das nun amtierende Dreigestirn mit Adjutantschaft nicht nachstehen und präsentierte den Besuchern der Proklamationsveranstaltung sein „Live“ gesungenes Sessionslied.
Die drei Wormersdorfer Jungs bewiesen an diesem Abend bis in die frühen Morgenstunden, dass sie nicht nur Feuerwehrmänner mit Herz und Seele, sondern auch partytauglich und karnevalserprobt sind.
