Werbegemeinschaft „Remagen mag ich“ lud statt Adventsmarkt zu verkaufsoffenen Tagen ein
Zahlreiche Menschen genossen einen entspannten Weihnachtseinkauf
Einzelhändler hielten an Samstag- und Sonntagnachmittagen ihre Pforten offen
Remagen. Ein schönes Angebot für ihre vielen Kunden aus Remagen und den Gästen von außerhalb offerierte die Werbegemeinschaft „Remagen mag ich“ um Vorsitzende Petra Pellenz an den letzten beiden Wochenenden. Der traditionelle Remagener Nikolausmarkt konnte aufgrund der Corona-Regeln nicht stattfinden und auch der abgespeckte Mittelaltermarkt, begrenzt auf den Remagener Marktplatz, wurde kurzfristig abgesagt. Trotzdem hatte sich „Remagen mag ich“ entschlossen, an den beiden letzten Wochenenden ihre Pforten mit Tagen der offenen Tür an den Samstag- und Sonntagnachmittagen zu öffnen, um den Kunden, natürlich unter allen gebotenen Vorsichtsmaßnahmen einen entspannten Weihnachtseinkauf zu ermöglichen. Als Dankeschön hatten die Einzelhändler für die treue Kundschaft kleine Leckereien vorbereitet. War der Besuch zwar nicht so enorm wie bei einem normalen Nikolausmarkt, so fanden sich dennoch zahlreiche Kunden, die die Tage der offenen Tür des Einzelhandels in der Remagener Innenstadt nutzten. Zufrieden zeigte sich am Sonntagnachmittag auch Petra Pellenz mit dem Besuch. Am ersten Wochenende seien sogar auf Initiative von Remagen mag ich vier Stände mit weihnachtlichem Angebot in der Josefstraße gekommen. Am letzten Wochenende sei dies nicht mehr möglich gewesen. Dennoch schlenderten zahlreiche Menschen, besonders am Sonntag, durch die Innenstadt und genossen den Bummel durch die Innenstadt und den Besuch bei den Einzelhändlern, die so manches Angebot für das bevorstehende Weihnachtsfest offerierten. Erstmalig in der Fußgängerzone mit dabei war der Eine-Welt-Laden Remagen-Sinzig. Sie konnten für die beiden Wochenenden das derzeit leerstehende Ladenlokal, früher Modehaus Nägele, nutzen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Besuch von Bürgern und Gästen“, freute sich Walburga Greiner vom Eine-Welt-Laden. An ihrem gewohnten Platz im evangelischen Gemeindehaus wären sie sicher nicht so stark frequentiert gewesen. Besonders neben den fairen Produkten lag dem Team der Verkauf von der SolidAHRitätsschokolade am Herzen. Die Notfallseelsorge werde in den kommenden Tagen Geschenkkörbe an Flutopfer verteilen. Diese Geschenkkörbe werden vom Eine-Welt-Laden im Wert von 40 Euro bis 50 Euro bestückt. Zudem gibt die Werbegemeinschaft „Remagen mag ich“ noch 10-Euro-Gutscheine pro Geschenkkorb hinzu. Recht zufrieden zeigte sich auch die Mitarbeiterin Angelika Mauer im „Krippchen“ von Ruth Doemen. Der Besuch sei an beiden Wochenenden gut gewesen. AB
Zahlreiche Menschen genossen einen entspannten Weihnachtseinkauf.
