Allgemeine Berichte | 14.10.2021

Betreuungsverein der Caritas Andernach plant weitere Angebote

Zehn Teilnehmer fit im Betreuungsrecht

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die im Betreuungskurs viel Fachwissen vermittelt bekamen. Foto: E.T. Müller

Andernach. Corona-bedingt konnten nicht so viele am Herbstkurs Betreuungsrecht in Andernach teilnehmen, weshalb die zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer besonders froh waren, als sie im Bischof-Bernhard-Stein-Haus bei der Caritas Andernach ihre Zeugnisse überreicht bekamen. Mit diesem erworbenen Wissen können sie Menschen noch besser beistehen und ihnen das Leben trotz Alter, Krankheit oder Behinderung lebenswert machen. Angeleitet von Gianna Kappes vom Caritas-Betreuungsverein in Andernach bereiteten sich die sieben Frauen und ein Mann auf die Aufgabe vor, eine rechtliche Betreuung zu übernehmen. Dafür musste man sich Zeit nehmen und an vier Abenden ins Bischof-Bernhard-Stein-Haus zur Caritas Andernach kommen. Im Kurs wurde vermittelt, wie betreuten Menschen in Fragen der Gesundheitsfürsorge, beim Umgang mit Behörden, in der Vermögensverwaltung, bei Wohnungsangelegenheiten oder bei der Bestimmung des Aufenthalts geholfen werden kann.

Vor allem sind es die formellen Dinge des Lebens - wie Briefe an Behörden, Geltendmachung von Ansprüchen oder andere organisatorische Angelegenheiten – die bei der Betreuung alter, kranker oder behinderter Menschen im Vordergrund stehen. All diese Aufgaben verlangen ein hohes Maß an Verantwortung, wobei Entscheidungen im medizinischen Bereich besonders anspruchsvoll sind, betonte Gianna Kappes am Abschlussabend: „Für andere eine ärztliche Behandlung zu entscheiden ist für einen Betreuer eine der schwersten Aufgaben. So muss der Betreuer etwa bei Demenz den emotionalen Willen der betreuten Person heraushören. Wir sind da, um Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Das ist eine gute Sache.“ Um diese Aufgabe verantwortungsvoll und optimal zu erfüllen, braucht es immer wieder Fortbildungen, die etwa bei rechtlichen Änderungen Betreuer auf den neuesten Stand bringen. Bei diesem Weiterbildungskurs lernten die Frauen und Männer, was ein Betreuer tun darf und was nicht. Wer in seiner Entscheidung unsicher ist, kann immer beim Betreuungsverein nachfragen. „Ich fand es gut, dass der Kurs abends stattfand und die wichtigen Themen angesprochen wurden“, sagte eine Teilnehmerin, während eine andere die Praxisnähe der von Gianna Kappes gebrachten Beispiele positiv hervorhob und ergänzte: „Frau Kappes hat uns das Basiswissen immer strukturiert, kurzweilig und informativ vermittelt.“

Zum Abschluss händigte Gianna Kappes die Teilnahmebescheinigungen aus und warb für eine kostenlose Mitgliedschaft: „Arbeiten Sie mit im Betreuungsverein. Und empfehlen Sie uns weiter!“

Alle, die sich für die Aufgabe als rechtlicher Betreuer interessieren, sollten sich mit dem Betreuungsverein des Caritasverbandes in Andernach in Verbindung setzen. Jedermann kann den Betreuungsverein in Notlagen oder bei Fragen zur Betreuung - vorsorgende Verfügungen, Vollmacht usw. - kontaktieren: Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., Fachdienst Rechtliche Betreuung, Bischof-Bernhard-Stein-Haus, Ludwig-Hillesheim-Str. 3, 56626 Andernach, Telefon: 0 26 32/250-20, Kappes-G@caritas-andernach.de oder goetz-c@caritas-andernach.de.

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die im Betreuungskurs viel Fachwissen vermittelt bekamen. Foto: E.T. Müller

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