Allgemeine Berichte | 02.08.2017

Eröffnungsgottesdienst im Trierer Dom

Zeit – die Freiheit nehm‘ ich mir

Fast 500 junge Menschen starten in ihren Freiwilligendienst, darunter auch Dominik Stöhr aus Neuwied-Engers

Dominik Stöhr und Lena Weinert.privat

Trier/Koblenz/Saarbrücken. 493 junge Frauen und Männer sind vor Kurzem im Rahmen eines Gottesdienstes im Trierer Dom zu ihrem Freiwilligendienst entsandt worden. Sie werden ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beziehungsweise einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Saarland und in Rheinland-Pfalz beginnen. Dort werden sie in Kindertagesstätten, in Einrichtungen der Behindertenhilfe, in Schulen, Krankenhäusern oder Kultureinrichtungen ein Jahr lang tätig sein.

„Für euch beginnt ein neuer Lebensabschnitt“, sagte Pfarrer Paul Diederichs bei seiner Predigt. Es werde die Zeit einer neuen Freiheit sein, einer neuen Selbstständigkeit und einer neuen Verantwortung, die die jungen Leute übernähmen. Das alles würden sie ebenso erfahren wie eine tiefere Einsicht in ihr Leben, in ihre Stärken und Schwächen und wie sie damit umgehen müssen. „Dieses Jahr wird auf jeden Fall nicht verloren sein,“ so Diederichs.

Etwas Praktisches anstelle des Studiums

„Ich habe vorher studiert, aber gemerkt, dass ich lieber etwas Praktisches machen will“, erzählt Dominik Stöhr. Der 25-Jährige kommt aus Neuwied-Engers, wo er sein FSJ im Förderzentrum Else-Meurer-Haus der Heinrich-Haus gGmbH machen wird. In der Tagesförderstätte für Mehrfachbehinderte wird er einen Einblick in die dortige Arbeit bekommen und mithelfen. „Ich spiele mit dem Gedanken, danach im Bereich der Heilerziehungspflege eine Ausbildung zu machen. Deshalb ist es sinnvoll, vorher das FSJ zu machen, um Trittsicherheit zu bekommen und Erfahrungen sammeln zu können“, erklärt er und fügt hinzu, er wisse zwar noch nicht genau, was ihn erwarte. Die Vorfreude überwiege aber auf jeden Fall.

Interesse an Umwelt- und Klimaschutz

Der Bundesfreiwilligendienst von Lena Weinert hat bereits vor zwei Monaten angefangen. „Ich bin beim Bistum Trier im Klimaschutz-Management“, berichtet die 18 Jahre alte Triererin. „Meine Hauptaufgabe ist Öffentlichkeitsarbeit, aber auch alles rund um Bildungsarbeit. Ich habe mich dafür entschieden, weil ich noch nicht genau wusste, was ich studieren will und mich das Thema Umwelt- und Klimaschutz sehr interessiert. Das fand ich schon im Erdkundeunterricht immer spannend.“ Nach dem Freiwilligendienst will Lena dann studieren. Sie schaue sich ein Geografie-Studiuman, habe aber auch noch andere Ideen. Man werde sehen, ob sie in diese Richtung weitermache. Der Dienst werde auf jeden Fall eine Zeit sein, die sie für sich nutzen werde.

Eine Sanduhr für jeden Freiwilligen

„Zeit – die Freiheit nehm‘ ich mir“ war das Thema des Eröffnungs-Gottesdienstes im Dom. Nach der Predigt von Pfarrer Diederichs wurde den Freiwilligen jeweils eine kleine Sanduhr überreicht. Die Verantwortlichen der Sozialen Lerndienste im Bistum Trier, die die Freiwilligendienste vermitteln und begleiten, übergaben die Zeitmesser zusammen mit Saarlands Sozialministerin Monika Bachmann, der Rheinland-Pfälzischen Staatssekretärin Heike Raab sowie Hans-Josef Börsch, dem Leiter der Freiwilligendienste der Marienhaus Holding GmbH, die viele Freiwillige aufnehmen.

Weitere Informationen zum FSJ und BFD gibt es bei den Sozialen Lerndiensten im Bistum Trier, Dietrichstr. 30 a, 54290 Trier, Tel. (06 51) 99 37 96 30 0, E-Mail: info(at)soziale-lerndienste.de und im Internet unter www.soziale-lerndienste.de.

Pressemitteilung

Bischöfliche Pressestelle Trier

493 junge Frauen und Männer wurden im Trierer Dom gesegnet.

493 junge Frauen und Männer wurden im Trierer Dom gesegnet.

Dominik Stöhr und Lena Weinert.Fotos: privat

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